Digitale Prüfungen in der Schweiz sind 2026 längst mehr als ein Ausweichformat. Die Prüfungsübersicht der Universität Zürich zeigt im Frühjahrssemester 2026 zahlreiche Online-Prüfungen über OLAT oder Inspera, teils mit Safe Exam Browser (SEB), Funktionstests und Probeprüfungen (Quelle). An der Universität Basel gibt es mit „eAssessment auf dem Campus“ eine etablierte Infrastruktur für digitale schriftliche Prüfungen mit studentischen Rechnern, BYOD sowie den Plattformen ADAM EXAM und EvaExam (Quelle). Die Universität St.Gallen berichtet zudem, dass bereits 47 % aller schriftlichen Prüfungen digital abgelegt werden (Quelle) (Quelle).
Für Studierende bedeutet das: Wer digitale Prüfungen an Schweizer Hochschulen nur als „Klausur am Laptop“ versteht, unterschätzt das Thema. An der ETH Zürich finden digitale Prüfungen typischerweise zentral und unter Aufsicht statt; möglich sind Multiple-Choice, Kurzantworten, Drag-and-Drop-Aufgaben, Essays, Prüfungen mit Fachsoftware wie R-Studio oder Matlab und sogar elektronische Open-Book-Szenarien mit selektiv freigegebenen Informationsquellen (Quelle). Gleichzeitig weist die UZH darauf hin, dass Online-Prüfungen auf dem eigenen Gerät stattfinden können und dass die dort publizierten Informationen verbindlich sind (Quelle) (Quelle).
Gerade deshalb braucht eine gute Prüfungsvorbereitung digital heute zwei Ebenen: fachliche Sicherheit und organisatorisch-technische Routine. Dieser Beitrag zeigt dir, welche Prüfungsformate 2026 besonders relevant sind, welche Tools an Schweizer Hochschulen verbreitet sind, welche Regeln du kennen musst und wie du dich auf eine digitale Klausur oder ein Open-Book-Exam sinnvoll vorbereitest.
E-Assessment Schweiz: Welche Prüfungsformate 2026 wichtig sind
Das Prüfungsformat an der Hochschule entscheidet inzwischen stark darüber, wie du lernen solltest. Typisch sind vor allem diese Szenarien:
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Die klassische digitale Klausur mit Multiple Choice, Kurzantworten, Drag and Drop oder längeren Textfeldern. Die ETH nennt diese Formate ausdrücklich als Standardoptionen digitaler Prüfungen (Quelle).
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BYOD-Prüfungen auf dem eigenen Laptop mit Prüfungsplattform und ggf. Lockdown-Browser. An der UZH laufen Prüfungen je nach Fach über OLAT oder Inspera; an der Universität Luzern wird Inspera im BYOD-Setting zusammen mit dem Safe Exam Browser eingesetzt (Quelle 1, Quelle 2) (Quelle).
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Open-Book-Exams mit klar geregelten Hilfsmitteln. Die ETH beschreibt elektronische Open-Book-Prüfungen mit selektivem Zugriff auf Vorlesungsunterlagen, Übungsaufgaben oder Webressourcen; die Universität Luzern regelt in ihrem Merkblatt ausdrücklich, welche physischen Unterlagen bei Open-Book-Prüfungen mitgebracht werden dürfen (Quelle 1, Quelle 2) (Quelle).
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Digital unterstützte Papierprüfungen. An der Universität Bern ist evaexam eine webbasierte Plattform für papierbasierte schriftliche Prüfungen mit automatisierter Auswertung; iliasEXAM deckt dagegen vollständig digitale Prüfungen ab (Quelle).
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Kompetenzorientierte digitale Prüfungen mit multimedialen Elementen, Randomisierung, realitätsnahen Aufgaben oder Drittapplikationen. Darauf verweisen sowohl die ETH als auch die HSG in ihren didaktischen Materialien zu digitalen Prüfungen (Quelle 1, Quelle 2, Quelle 3).
Wichtig ist: Schweizer Hochschulen betrachten digitale Prüfungen nicht nur als Technikprojekt, sondern auch als didaktische Aufgabe. Die Universität Basel formuliert dafür Qualitätskriterien wie transparente Erwartungen, die enge Verzahnung von Lehre und Prüfung sowie faire und objektive Leistungsbewertung (Quelle). Genau diese Punkte sind auch für deine Vorbereitung entscheidend.

Online-Prüfungen an der Uni: Welche Tools und Regeln du kennen musst
Bei Online-Prüfungen an der Uni ist die Plattform nie nur Nebensache. An der UZH kommen laut Zentrale Informatik Inspera und OLAT zum Einsatz, bei Vor-Ort-Prüfungen teilweise zusätzlich der Safe Exam Browser (Quelle). Die Universität Basel arbeitet mit ADAM EXAM und EvaExam (Quelle). Die Universität Bern setzt auf iliasEXAM für digitale Prüfungen und auf evaexam für scanbasierte Prüfungen (Quelle 1, Quelle 2). Und in Luzern ist im juristischen Bereich Inspera BYOD mit SEB dokumentiert (Quelle).
Vor jeder digitalen Klausur solltest du deshalb mindestens diese Punkte klären:
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Welches System wird verwendet? OLAT, Inspera, iliasEXAM, ADAM EXAM oder evaexam verlangen unterschiedliche Abläufe (Quelle 1, Quelle 2)
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Welche Technik ist vorgeschrieben? Die UZH verlangt für Studierende u. a. einen persönlichen Laptop mit aktuellem Betriebssystem, aktuelle Browser, vorbereiteten WLAN-Zugang, Switch edu-ID und teilweise 2FA; Luzern nennt ebenfalls aktuelle Browser, eduroam, Smartphone für MFA und SEB (Quelle 1, Quelle 2).
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Gibt es einen Testlauf? Die UZH empfiehlt SEB-Testläufe im FS26 ausdrücklich; Luzern macht deutlich, dass ohne obligatorischen Funktionstest und vorgängige SEB-Installation im Problemfall kein Anspruch auf Unterstützung oder Zeitkompensation besteht (Quelle 1, Quelle 2).
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Wie läuft die Abgabe? Luzern weist darauf hin, dass Antworten zwar automatisch gespeichert werden, die Schaltfläche „Jetzt einreichen“ aber trotzdem zwingend betätigt werden muss (Quelle).
Dass die Bedienoberfläche so wichtig ist, bestätigt auch die Forschung: Eine systematische Literaturübersicht zu Online-Prüfungen nennt die Benutzeroberfläche und technische Aspekte ausdrücklich als Faktoren, die Online-Exams ermöglichen oder behindern (Quelle). (ScienceDirect)
Prüfungsvorbereitung digital: So bereitest du dich wirklich sinnvoll vor
Die beste Prüfungsvorbereitung digital beginnt nicht mit dem Öffnen deiner Skripte, sondern mit dem Verstehen des Formats.
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Prüfungsformat zuerst, Stoff danach. Eine Closed-Book-Prüfung mit SEB verlangt eine andere Strategie als ein Open-Book-Exam mit Fallanalyse. Die ETH beschreibt digitale Prüfungen explizit als vielfältige Formate, von Standardfragen bis zu kompetenzorientierten Aufgaben mit Fachsoftware (Quelle). Roberts und Berry zeigen zudem, dass Open-Book/Open-Web-Prüfungen nicht einfach dieselbe Prüfung in anderem Medium sind, sondern andere Lernleistungen abprüfen (Quelle).
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Technik nicht am Vorabend testen. Die UZH empfiehlt ausdrücklich, den Safe Exam Browser frühzeitig zu installieren und zu testen; außerdem sollen ungesicherte Dateien vor dem Start geschlossen werden (Quelle). Zusätzlich werden SEB-Testläufe angeboten, um den Ablauf kennenzulernen und Supportfälle am Prüfungstag zu reduzieren (Quelle). In Luzern kann fehlende Vorbereitung sogar bedeuten, dass technische Probleme nicht kompensiert werden (Quelle).
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Open Book heißt: Material reduzieren, nicht Material anhäufen. Viele Studierende machen bei einer digitalen Klausur den Fehler, zu viele PDFs, Tabs und Notizen parallel offen zu haben. Das bremst. Sinnvoller ist eine kleine, saubere Struktur: ein übersichtlicher Ordner, ein kompaktes Inhaltsverzeichnis, markierte Kernstellen, klar benannte Dateien und – falls erlaubt – eine eigene Navigationsseite mit Definitionen, Formeln oder Gesetzesstellen. Dass Open-Book-Prüfungen stark von intelligenter Navigation abhängen, passt sowohl zu den ETH-Szenarien mit selektiv freigegebenen Quellen als auch zur Forschung, die Interface- und Technikfragen als zentrale Einflussfaktoren beschreibt (Quelle 1, Quelle 2). Roberts und Berry zeigen außerdem, dass Studierende bei Open-Book-Formaten leicht zu selbstsicher werden und den Suchaufwand unterschätzen (Quelle).
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Trainiere Zeitmanagement unter Echtbedingungen. Wenn eine Prüfung 120 Minuten dauert, solltest du nicht nur „den Stoff können“, sondern auch wissen, wie du diese 120 Minuten aufteilst: Lesen, Priorisieren, Bearbeiten, Schlusskontrolle, Abgabe. Gerade bei digitalen Prüfungen kommen Login, Navigation und technische Zwischenschritte hinzu. Das Luzerner Merkblatt ist hier sehr praxisnah: Antworten werden zwar fortlaufend gespeichert, dennoch musst du am Ende aktiv einreichen (Quelle). Roberts und Berry verweisen ebenfalls darauf, dass die Zeitbemessung bei Open-Book-/Online-Prüfungen ein kritischer Faktor ist (Quelle).
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Bereite Logins, WLAN und 2FA genauso ernsthaft vor wie den Stoff. An der UZH werden WLAN-Zugang, Switch edu-ID und bei manchen Prüfungen 2FA ausdrücklich genannt; das Smartphone soll vor Prüfungsbeginn griffbereit sein (Quelle). In Luzern werden eduroam, Microsoft Authenticator und der SEB ebenfalls ausdrücklich vorausgesetzt (Quelle). Eine gute Prüfungsvorbereitung digital heißt deshalb auch: Zugangsdaten testen, Akku laden, Updates rechtzeitig erledigen, Browserversion prüfen.
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Kenntnis der Regeln ist Teil der Prüfungsvorbereitung. Die UZH verlangt die Bestätigung eines Ehrenkodex; unerlaubte Hilfsmittel, unzulässige Unterstützung und Kollaboration sind verboten und können zu Nichtbestehen und Disziplinarverfahren führen (Quelle). Die ETH macht für 2026 zusätzlich deutlich, dass unerlaubte Nutzung generativer KI oder fehlende Offenlegung bei Verstoß gegen die Vorgaben zu disziplinarischen Konsequenzen führen kann (Quelle). Wer digitale Prüfungen ernst nimmt, lernt also nicht nur Inhalte, sondern auch die Spielregeln.
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Simuliere die Prüfung realistisch. Die Universität Bern betont bei ihren Prüfungstools die Bedeutung von praxistauglichen Schulungen, typischen Stolpersteinen und Nachbereitung (Quelle). Die HSG hebt in ihren Selbstlernmaterialien hervor, dass Vorbereitung, Durchführung und Nachbereitung digitaler Prüfungen eigene Herausforderungen mit sich bringen (Quelle). Übersetzt für Studierende heißt das: Schreibe mindestens eine Probeprüfung am eigenen Gerät, im selben Browser, mit denselben erlaubten Materialien und unter echter Zeitvorgabe.
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Plane einen Notfallpuffer ein. An der Universität Luzern sollen Studierende spätestens zwanzig Minuten vor Prüfungsbeginn am richtigen Prüfungsort sein (Quelle). Auch an der UZH werden technische Supportstrukturen und konkrete Vorabinformationen bereitgestellt (Quelle). Deshalb gilt: Ladegerät einpacken, Anreise planen, Supportkontakt kennen, ruhigen Arbeitsplatz sichern und keine riskanten Last-Minute-Updates durchführen.

Typische Fehler bei der digitalen Klausur
Diese Fehler kosten in digitalen Prüfungen besonders häufig Punkte:
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„Open Book ist einfacher.“ Falsch. Open-Book-Prüfungen prüfen oft stärker Anwendung, Transfer und Struktur statt bloßes Auswendiglernen (Quelle 1, Quelle 2).
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„Ich finde die Inhalte schon während der Prüfung.“ Wer erst im Exam sucht, verliert Zeit. Genau deshalb sind Materialstruktur und Testläufe so wichtig (Quelle 1, Quelle 2).
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„Automatisches Speichern reicht.“ Nicht unbedingt. In Luzern muss am Ende aktiv eingereicht werden (Quelle).
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„KI oder Chats merkt niemand.“ UZH und ETH machen deutlich, dass organisatorische und technische Maßnahmen möglich sind und Verstöße sanktioniert werden (Quelle 1, Quelle 2).
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„Alle Hilfsmittel sind bei Open Book erlaubt.“ Ebenfalls falsch. Zulässige Materialien werden je Prüfung definiert und kontrolliert (Quelle 1, Quelle 2).
Wie professionelles Coaching bei der Vorbereitung hilft
Gerade weil digitale Prüfungen in der Schweiz so heterogen geworden sind, kann professionelles Coaching bei der Vorbereitung sehr sinnvoll sein – aber nur in einer sauberen, regelkonformen Form. Die HSG betont in ihren Materialien die Bedeutung von Aufgabenformaten, Qualitätskriterien, Stolpersteinen und passender Prüfungsgestaltung (Quelle 1, Quelle 2). Die Universität Basel unterstreicht zusätzlich, dass Erwartungen transparent sein und Lehre sowie Prüfung zusammenpassen sollen (Quelle).
Sinnvoll ist Coaching deshalb vor allem bei diesen Punkten:
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Analyse des konkreten Prüfungsformats und Ableitung einer passenden Lernstrategie
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Aufbau eines realistischen Lern- und Wiederholungsplans
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Simulation von Open-Book-Exams oder digitalen Klausuren unter Zeitdruck
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Feedback zu Argumentation, Fallbearbeitung, Schreibstruktur und Priorisierung
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Erstellung einer technischen Checkliste für SEB, Login, 2FA, Dateiordnung und Abgabe
Entscheidend ist die Grenze: Gute Unterstützung stärkt deine Selbstständigkeit, ersetzt aber niemals deine Prüfungsleistung. Genau das verlangen die Regeln an UZH und ETH ausdrücklich: Die Leistung ist eigenständig und ohne unzulässige Hilfe zu erbringen (Quelle 1, Quelle 2).
Häufige Fragen zu digitalen Prüfungen
Sind digitale Prüfungen an Schweizer Hochschulen 2026 die Ausnahme oder die Regel?
Sie sind keine Ausnahme mehr. Je nach Hochschule und Fach sind sie heute fester Bestandteil des Prüfungsalltags, allerdings in sehr unterschiedlichen Ausprägungen.
Ist Open Book automatisch einfacher als eine normale Klausur?
Nein. Open Book verschiebt die Anforderungen. Statt reiner Wissensreproduktion geht es stärker um Anwendung, Auswahl relevanter Quellen und saubere Argumentation unter Zeitdruck.
Was ist bei BYOD-Prüfungen besonders wichtig?
Du musst dein eigenes Gerät, die Zugänge und die Prüfungssoftware rechtzeitig testen. Gerade bei BYOD trägt die studierende Person einen Teil der technischen Verantwortung selbst.
Darf ich in digitalen Prüfungen KI-Tools nutzen?
Nur wenn die Hochschule oder das konkrete Prüfungssetting dies ausdrücklich erlaubt. Ohne klare Freigabe und Offenlegung kann der Einsatz gegen Integritätsregeln verstossen.
Wie bereite ich mich am besten vor?
Verstehe zuerst das Format, teste dann die Technik, strukturiere erlaubte Materialien, simuliere die Prüfung realistisch und plane genug Zeit für die Abgabe und Schlusskontrolle ein.
Fazit und nächste Schritte
Digitale Prüfungen an Schweizer Hochschulen verlangen 2026 mehr als Fachwissen. Entscheidend sind auch Technikkompetenz, Formatverständnis, Zeitmanagement und die sichere Kenntnis der Regeln. Genau darin liegt der eigentliche Kern guter Prüfungsvorbereitung digital.
Wenn du vor einer digitalen Klausur, einem Open-Book-Exam oder einer BYOD-Prüfung stehst, solltest du nicht nur Inhalte lernen, sondern den kompletten Ablauf trainieren. Wer früh testet, gezielt übt und die Spielregeln kennt, startet mit deutlich mehr Kontrolle und weniger Stress in die Prüfung.
Für berufstätige Studierende, die wenig Zeit haben und unter hohem Erfolgsdruck stehen, ist das ein entscheidender Unterschied. Das konkrete Outcome dieses Beitrags ist deshalb klar: Du sollst nach dem Lesen einschätzen können, welches Prüfungsformat vorliegt, welche Vorbereitungen nötig sind und welche Schritte dir unmittelbar helfen, sicherer und strukturierter in die digitale Prüfung zu gehen.
Die aktuelle Hochschulpraxis in Zürich, Basel, Bern, Luzern, St.Gallen und an der ETH zeigt klar: Gute Noten in digitalen Prüfungen entstehen nicht nur durch Wissen, sondern durch kluge, digitale Vorbereitung (Quelle 1, Quelle 2, Quelle 3, Quelle 4).
Literaturverzeichnis
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Universität Zürich: Prüfungsübersicht Online-Prüfungen (Quelle).
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Universität Zürich: Vorbereitungen für Online-Prüfungen (Quelle).
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Universität Zürich: Safe Exam Browser (Quelle).
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Universität Zürich: SEB-Testläufe (Quelle).
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Universität Basel: eAssessment (Quelle).
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University of Basel: Assessments and Examinations at the University of Basel (Quelle).
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Universität St.Gallen: Rund die Hälfte der schriftlichen HSG-Prüfungen sind bereits digital (Quelle).
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HDZ-HSG: Selbstlernmaterialien – digitale Prüfungen wirksam gestalten (Quelle).
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HDZ-HSG: Selbstlernkurs „Digitale Prüfungen wirksam gestalten“ (Quelle).
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ETH Zürich: Digitale Prüfungen (Quelle).
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ETH Zürich: Academic Integrity (Quelle).
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Universität Bern Teaching Hub: iliasEXAM (Quelle)
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Universität Bern Teaching Hub: evaexam (Quelle).
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Universität Bern Teaching Hub: Prüfungen gestalten (Quelle).
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Universität Luzern: Merkblatt zu Online-Prüfungen Inspera (BYOD) (Quelle).
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Roberts, L.; Berry, J. (2023): Should open-book, open-web exams replace traditional closed-book exams in Science in higher education? (Quelle).