In welcher Person schreibt man einen Businessplan?

✨ Das Wichtigste in Kürze

Ein Businessplan ist weit mehr als ein Pflichtdokument – er bestimmt, ob Kapitalgeber Vertrauen fassen. Entscheidend ist dabei, in welcher Person er geschrieben wird, denn die gewählte Perspektive beeinflusst Glaubwürdigkeit, Lesefluss und Professionalität.

1️⃣ Die dritte Person („das Unternehmen plant…“) gilt als Standard für Banken, Investoren und Behörden, weil sie Objektivität und Neutralität vermittelt. Studien und Leitfäden – etwa von Write to Govern, UBS und dem SECO-Portal – bestätigen, dass diese Form den formellen Erwartungen entspricht.

2️⃣ Die Ich-Form ist bei Solo-Gründern sinnvoll, wenn persönliche Motivation und Fachkompetenz im Vordergrund stehen. Sie schafft Nähe, kann aber bei Investoren Zweifel an der Skalierbarkeit wecken.

3️⃣ Die Wir-Form empfiehlt sich für Start-ups mit mehreren Beteiligten, da sie Teamgeist und gemeinsame Verantwortung ausdrückt – ein Signal, das bei Förderstellen und Hochschulen positiv wirkt.

4️⃣ Entscheidend ist Konsistenz: Einmal gewählte Perspektive konsequent beibehalten, Pronomen per Textsuche prüfen und Passagen im Stil anpassen. SwissWrite empfiehlt, pro Kapitel gezielt zwischen persönlicher und neutraler Tonalität zu unterscheiden (z. B. Gründerprofil in Ich-/Wir-Form, Finanzteil in dritter Person).

Für die Praxis bedeutet das: Wer die Erzählperspektive an Zielgruppe und Zweck ausrichtet, stärkt die Wahrnehmung von Professionalität und Klarheit. Eine konsistente, formelle Sprache steigert die Erfolgschancen bei Banken, während persönliche Formen Authentizität in Studien- oder Förderprojekten fördern.

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Maximilian Fuchs, M. Sc.

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Inhaltsverzeichnis

Ein Businessplan ist weit mehr als ein PDF‐Dokument für die Schublade. Er entscheidet oft darüber, ob Banken Kredite bewilligen, Investoren Geld freigeben oder Förderstellen staatliche Mittel sprechen. Doch bereits bevor Sie die erste Zahl kalkulieren, taucht eine scheinbar banale Frage auf: In welcher Person schreibt man einen Businessplan? Genau diese Frage hören wir bei SwissWrite fast täglich, wenn berufstätige Studierende oder Gründer anrufen und um Unterstützung bitten. Die Antwort ist weniger trivial, als sie klingt, denn die gewählte Erzählperspektive beeinflusst Professionalität, Glaubwürdigkeit und Lesefluss Ihres gesamten Vorhabens.


Warum die gewählte Perspektive entscheidend ist

Ein Businessplan ist ein hybrides Textgenre: Teil Marketingdossier, Teil Finanzbericht, Teil strategischer Leitfaden. Die verwendeten Pronomen steuern unterschwellig, wie Lesende Ihr Projekt wahrnehmen – ähnlich wie die Kameraperspektive in einem Film.

Wirkung von Pronomen auf Professionalität und Glaubwürdigkeit

  • Objektivität: Viele Leitfäden empfehlen die dritte Person („das Unternehmen plant…“, „die Gründerin verfügt…“), weil sie Distanz schafft und Zahlen neutral klingen lässt. Eine Studie des australischen Fachblogs Write to Govern betont, dass die dritte Person in formellen Geschäftsunterlagen „als professionell und objektiv wahrgenommen wird“ und so Vertrauen bei Entscheidungsträgern stiftet.
  • Nähe und Authentizität: In der Ich‐Form („ich plane…“) wirkt der Text persönlicher, was vor allem bei Solo‐Gründern Vorteile bringt. Business‐Mentorin Maren Ehlers argumentiert, dass ein Businessplan in der Ich‐Perspektive „lebendiger und nahbarer“ werde, ohne dabei an Seriosität zu verlieren.
  • Teamidentität: Die Wir‐Form („wir entwickeln…“) signalisiert Kooperation und kann bei Start-ups mit komplementären Kompetenzen Vertrauen schaffen, weil Stakeholder spüren, dass nicht alles an einer Person hängt.

Lesefluss und Neutralität: Rolle der Perspektive im Storytelling

Ein weiteres Argument für eine klare Perspektive ist der Lesefluss. Banken prüfen in kurzer Zeit Dutzende Dossiers – inkonsequente Pronomenwechsel bremsen das Verständnis. Die UBS empfiehlt explizit, dass ein Businessplan „in sich konsistent“ sein müsse und nennt Konsistenz als zentrale Qualitätsdimension.

Zudem beeinflusst die Perspektive Ihr Storytelling. Ein Gründer, der mutig in der Ich‐Form erzählt, setzt automatisch narrative Anker („Ich habe den Markt getestet…“). In der dritten Person hingegen rückt das Unternehmen als eigenständige Entität in den Vordergrund – ideal, wenn Sie Skalierbarkeit und Objektivität betonen wollen.

Info-Box 📌
Wichtig aus der SwissWrite-Praxis:
Kunden, die vor allem Kapitalgeber überzeugen wollen, fahren mit der dritten Person am besten.
Wer hingegen primär eine Hochschule überzeugen oder die eigene Gründerstory transportieren will, kann Ich- oder Wir-Form nutzen – allerdings stets stringent in allen Kapiteln.

Zielgruppenanalyse: Für wen schreiben Sie Ihren Businessplan?

Bevor Sie endgültig entscheiden, in welcher Person man einen Businessplan schreibt, lohnt sich ein Blick auf die Adresseure des Dokuments. Empfängerorientierung ist laut dem Schweizer Institut für Jungunternehmen (IFJ) ein kritischer Erfolgsfaktor: „Wen gilt es zu überzeugen? Was für Informationen braucht der Leser?“

Kapitalgeber (Bank, Investor): formelle Erwartungen

Banken, Business-Angels und Venture-Capital‐Fonds lesen täglich Businesspläne. Sie erwarten messbare Kennzahlen, klare Argumentationsketten und ein sachliches Vokabular. Die Mehrheit dieser Stakeholder bevorzugt daher die dritte Person. Der Online‐Verlag Vorlagen-Center weist ausdrücklich darauf hin, dass ein Businessplan „in der Regel in der dritten Person geschrieben“ werde, um Objektivität zu sichern.

Förderstellen & Behörden: Anforderungen an Sprachstil

Öffentliche Förderprogramme prüfen Dossiers nicht nur fachlich, sondern auch auf Rechts‐ und Verwaltungs­konformität. Behördenleitfäden orientieren sich häufig an Plain‐Language‐Standards. Diese raten zwar dazu, den Leser direkt anzusprechen („Sie beantragen…“), bleiben aber formal. Wer so einen Antrag als Businessplan nutzt, wählt oft eine Mischform: Erläuternde Passagen in der dritten Person, Handlungsanweisungen in der zweiten Person („Sie als Antragsteller…“). Das US‐amerikanische Plain-Language-Portal empfiehlt, Pronomen konsequent einzusetzen, um Verantwortlichkeiten eindeutig zuzuordnen.

Eigengebrauch oder Studium: Flexiblere Perspektive möglich

Viele Schweizer Hochschulen verlangen Businesspläne als Prüfungsleistung. Hier steht der Lernprozess im Vordergrund; Dozierende akzeptieren häufig Ich- oder Wir-Form, solange wissenschaftliche Distanz, Zitiernormen und stringente Argumentation gewahrt bleiben. SwissWrite beobachtet in Kundenprojekten, dass Studierende oft auf die Wir-Form wechseln, sobald mehrere Teammitglieder am Projekt schreiben – ein unbewusster Schritt in Richtung Professionalisierung.


Zwischenfazit

Die Kernfrage „In welcher Person schreibt man einen Businessplan?“ lässt sich nur beantworten, wenn Sie Zielgruppe, Zweck und gewünschte Wirkung abwägen. Während Investoren zumeist die dritte Person als Goldstandard ansehen, kann die Ich- oder Wir-Perspektive gezielt genutzt werden, um Nähe oder Teamgeist zu transportieren. Entscheidend ist, die gewählte Form streng durchzuhalten und stilistisch sauber umzusetzen – ein Punkt, bei dem SwissWrite‐Lektoratspakete besonders häufig eingreifen, weil selbst erfahrene Autoren in Stressphasen unbemerkt die Perspektive wechseln.

🚀 Weiterführender Tipp
Erfahren Sie auf unserer Service-Seite, wie Sie Ihren Businessplan von Experten professionell schreiben lassen und dabei Zeit sparen, Investoren überzeugen und formale Anforderungen sicher erfüllen.

Perspektiven im Vergleich: Ich-Form, Wir-Form, Dritte Person

Die folgende Übersichtsgrafik zeigt auf einen Blick, welche Erzählperspektive sich für welche Zielgruppe und welchen Zweck eignet:

Vergleich der Erzählperspektiven Ich-Form, Wir-Form und Dritte Person mit Zielgruppen, Stärken und Risiken; Darstellung der passenden Perspektive für Hochschulen, Start-ups und Banken.

Ein Businessplan erzählt immer eine Geschichte – die Frage ist, aus wessen Mund. Im Folgenden vergleichen wir diese drei üblichsten Perspektiven, geben praxisnahe Beispiele und zeigen, wann welche Erzählstimme ihren grössten Nutzen entfaltet.

Ich-Form: Vorteile, Risiken, passende Beispiele

Die Ich-Perspektive eignet sich besonders für Solo-Gründer, Berater oder Kreativschaffende, bei denen der persönliche Track Record das Haupt-Asset ist.

Vorteile
  1. Authentizität: Leser spüren die Leidenschaft des Gründers.
  2. Klarheit der Verantwortlichkeiten: Wer «ich plane …» schreibt, übernimmt sichtbar Verantwortung.
  3. Storytelling-Potenzial: Persönliche Anekdoten verankern Ihre Vision.
Risiken
  • Skalierungszweifel: Investoren könnten den Eindruck gewinnen, dass das Vorhaben zu stark an eine Einzelperson gekoppelt ist.
  • Mangelnde Neutralität: Kritikpunkte wirken schneller wie Rechtfertigungen.
Beispiel-Ausschnitt
«Ich habe während meiner achtjährigen Tätigkeit als Pflegefachmann erkannt, dass viele Spitex-Organisationen keine digitale Einsatzplanung besitzen. Deshalb entwickle ich eine SaaS-Lösung, die…»

Solche Passagen erzeugen Nähe, funktionieren jedoch nur, wenn anschliessend alle Kapitel – von Marktanalyse bis Finanzplan – konsequent in derselben Ich-Form geführt werden.

Wir-Form: Teamidentität betonen

Start-ups, in denen mehrere Gründer gleichberechtigt auftreten, fahren mit der Wir-Form am besten. Sie stellt die kollektive Kompetenz in den Vordergrund, ohne an Professionalität zu verlieren.

Vorteile
  • Gemeinschaftsgefühl: Bankgespräche verlaufen entspannter, wenn die Kreditabteilung merkt, dass Entscheid und Risiko auf mehrere Schultern verteilt sind.
  • Zukunftsorientiert: «Wir skalieren», «wir eröffnen» klingt grösser als «ich».
Typischer Einsatz

Planen Sie im Kapitel «Management & Organisation» eine kurze Team-Vorstellung mit Porträtfotos, verstärkt die Wir-Perspektive das Bild eines koordinierten, vielseitigen Kerns. SwissWrite beobachtet, dass diese Variante in Gruppenarbeiten vieler Masterstudiengänge zur Pflicht wird, sobald Dozierende das «Team» als Bewertungskriterium listen.

Dritte Person: Objektivität und Formalität

Die dritte Person («das Unternehmen», «die Gründerin») stellt den Business Case ins Zentrum und schafft den formalsten Eindruck. Sie ist bei Schweizer Banken, Förderstellen und Investoren klar bevorzugt.

Pluspunkte
  • Sachlichkeit: Aussagen wie «Das Unternehmen plant eine EBIT-Marge von …» wirken nüchterner als «Wir planen».
  • Zitierfähigkeit: Viele der späteren Beraterberichte greifen Textbausteine direkt aus dem Plan; eine neutrale Form verhindert Reibungsverluste.

Die staatliche SME-Plattform empfiehlt in ihren Vorlagen Businessplan explizit, «einheitliche, formelle Sprache» zu verwenden, um die Glaubwürdigkeit zu erhöhen (siehe Downloadbereich «Muster Businessplan», Bundesportal für KMU, letzte Aktualisierung 06.02.2025).


Praxisempfehlung für Schweizer Gründer & Studierende

Nach über zehn Jahren Beratungspraxis hat SwissWrite folgende Faustregeln entwickelt, wenn die Frage «In welcher Person schreibt man einen Businessplan?» auftaucht.

Schweizer Banken & Förderprogramme: Beobachtete Präferenzen

  • Geschäftsbanken: Analysten bevorzugen nahezu durchgehend die dritte Person. In den Fragenkatalogen für Bankgespräche des SECO-Portals wird ein sachlicher Sprachstil vorausgesetzt, weil sich Kreditsachbearbeiter auf Kennzahlen stützen …
  • Förderstellen (z. B. Innovationsschecks): Hier erlaubt das Antragsformular oft eine Mischform. Dennoch zeigt unsere Erfahrung: Wer das Projektnarrativ in der dritten Person hält und erst im Abschnitt «Partner & Rollen» kurz zu «wir arbeiten zusammen mit…» wechselt, erzielt höhere Verständlichkeit.
Beobachtung aus SwissWrite-Coachings
Beobachtung aus SwissWrite-Coachings
Businesspläne, die Banken überzeugen sollen, nutzen durchgehend die dritte Person. Nur im Elevator-Pitch auf Folie 1 sind «wir» oder «ich» erlaubt, um Persönlichkeit zu zeigen.

Empfohlene Perspektive je Businessplan-Kapitel

Empfohlene Perspektive je Businessplan-Kapitel
Kapitel Perspektive-Empfehlung Begründung
Executive Summary Dritte Person Schnell erfassbare Objektivität
Gründerprofil Ich-/Wir-Form möglich Persönliche Glaubwürdigkeit
Marktanalyse Dritte Person Daten & Studien im Vordergrund
Marketing-Strategie Wir-Form Team-Umsetzungskraft betonen
Finanzplan Dritte Person Formal, prüffähig
Risikoanalyse Dritte Person Neutraler Blick auf Worst-Case-Szenarien

Konsistenz sichern: Checkliste vor Abgabe ✅

  1. Einmalige Entscheidung: Ich, Wir oder Dritte Person festlegen.
  2. Stil-Suche: Mithilfe der Word-Funktion «Suchen» gezielt nach abweichenden Pronomen fahnden.
  3. Tabellen & Grafiken prüfen: Bildunterschriften oft vergessen!
  4. Peer-Review oder Lektorat einplanen – SwissWrite bietet Express-Checks innert 48 Stunden.

Stil- und Sprachrichtlinien für einen professionellen Businessplan

Die gewählte Perspektive liefert nur den Rahmen; Feinschliff erreicht man durch aktiven Satzbau, klare Terminologie und Schweizer Schreibnorm.

Aktiv statt Passiv: klare Sätze und Fachbegriffe erklären

Die Federal Plain Language Guidelines zeigen eindrücklich, dass aktive Verben Verantwortlichkeiten klarmachen («Die Firma testet den Prototyp», nicht «Der Prototyp wird getestet»).

Before / After-Beispiel
❌ Vorher (Passiv) ✅ Nachher (Aktiv)
Es wird ein Vertriebskanal aufgebaut. Das Unternehmen baut bis Q3 einen Online-Vertriebskanal auf.

Tonalität: Professionell, aber zugänglich (CH-Deutsch Besonderheiten)

Schweizer Standarddeutsch verzichtet auf «ß» und nutzt durchgehend «ss». Dies ist historisch bedingt – das Zeichen fehlte auf mehrsprachigen Schweizer Schreibmaschinen. Hintergrundartikel

Tipps für stilsichere Formulierungen:

  • Vermeiden Sie wörtliche Anglizismen wie «due diligence»; erklären Sie sie oder nutzen Sie deutsche Entsprechungen («Prüfprozess»).
  • Helvetismen («Spesen», «Bezüger») sind erlaubt, solange sie Leser nicht verwirren.

Stilrichtlinien der Hochschulen bei studentischen Businessplänen

Viele betriebswirtschaftliche Institute verlangen, dass der Businessplan zugleich wissenschaftlichen Ansprüchen genügt. Das heisst:

  1. Konsistente Zitierweise (z. B. APA, Fussnoten).
  2. Gliederungs-Tiefe maximal drei Ebenen.
  3. Abbildungs- und Tabellenverzeichnis.

SwissWrite liefert zu jeder studentischen Arbeit einen Lektoratsbericht – darin prüfen wir, ob die eingeschlagene Erzählperspektive zu Formatrichtlinien passt. Häufigster Befund: Einleitung in Ich-Form, Methodik plötzlich in dritter Person – ein Punktverlust, der vermeidbar wäre.

Häufige Fehler und wie Sie sie vermeiden

Ob Solo‐Gründer oder MBA‐Student – selbst gut strukturierte Businesspläne enthalten typische Stolpersteine, die Kapitalgeber, Dozierende oder Plagiats­scanner sofort entdecken.

Perspektiv‐Wechsel mitten im Text 🚦

Ein häufiger Fauxpas ist der spontane Sprung von «wir» zu «das Unternehmen» oder gar «ich». Prüfen Sie vor dem Export die gesamte Datei – auch Tabellenüberschriften, Bildunterschriften und Fussnoten. Nutzen Sie die Suchen/Ersetzen‐Funktion (« wir », « ich », « das Unternehmen ») als Radar und korrigieren Sie konsequent.

Do’s & Don’ts
✅ Do ❌ Don’t
Einmalig eine Perspektive festlegen und dokumentieren Zwischenperspektiven für «mehr Dynamik» nutzen
Am Ende automatisiert nach abweichenden Pronomen suchen Nur den Fliesstext kontrollieren; Listen ignorieren

Versteckte Subjektivität trotz Dritter Person 🎭

Die dritte Person suggeriert Objektivität, birgt jedoch die Falle der «versteckten Ich-Botschaften»: Formulierungen wie «das Unternehmen ist überzeugt, dass…» klingen argumentativ schwach, weil sie unbewiesene Behauptungen wiedergeben. Setzen Sie stattdessen belegbare Fakten: «Das Unternehmen stützt sich auf eine repräsentative Marktstudie…».

Plagiats- & KI-Detektor-Fallen bei Businessplänen 🔍🤖

Seit 2024 kombinieren viele Hochschulen klassische Plagiatsscans mit KI-Schreib­erkennungs­modulen wie Turnitin AI. Diese liefern bei kurzen Texten oder Businessplänen mit hohem Fachjargon vermehrt falsch-positive Treffer. Turnitin weist selbst darauf hin, dass «der AI-Score nicht als alleinige Entscheidungsgrundlage verwendet werden darf» und Prozentwerte unter 20 % nicht mehr ausgewiesen werden, um Fehlalarme zu reduzieren.

SwissWrite prüft daher jede Arbeit doppelt:

  1. Similarity Check gegen Datenbanken, Fachjournale und Onlinequellen.
  2. AI-Scrutiny mit aktuellen Modellen; auffällige Passagen werden stilistisch angepasst oder mit Literatur belegt, um den Score zu senken.
Mythos vs. Fakt
🌀 Mythos 🔎 Fakt
«Plagiatssoftware erkennt nur Copy-Paste; KI-Texte sind unsichtbar.» Moderne Scanner markieren KI-typische Muster, speichern sie jedoch erst ab einem gewissen Schwellwert.
«Einmal paraphrasieren genügt, um jede Quelle zu tarnen.» Paraphrasen ohne Quellenangabe bleiben Plagiate – Scanner erkennen semantische Ähnlichkeit.

Unterstützungsmöglichkeiten: Tools, Vorlagen & Ghostwriting

Kostenlose Schweizer Vorlagen & Tools im Vergleich 🛠️

Kostenlose Schweizer Vorlagen & Tools im Vergleich
Anbieter Format Besonderheit
KMU‐Portal des Bundes Word Amtliche Struktur, banktaugliche Tabellen KMU‐Portal des Bundes
IFJ Businessplan‐Tool Web‐App Geführter Interviewmodus, Export als PDF IFJ Businessplan‐Tool
SECO Finanzplan‐Excel Excel Automatisierte Liquiditätsrechnungen

Alle drei Vorlagen sind solide Einstiegsbasen, doch sie lassen Spielraum bei Perspektive, Storytelling und sprachlicher Feinarbeit.

Wann lohnt sich ein Ghostwriter? Zeit- vs. Qualitätsaspekte ⏱️⚖️

  • Zeitersparnis: Berufsbegleitende Studierende berichten, dass die Recherchephase den grössten Zeitblock frisst. Ein erfahrener Autor reduziert diese Phase drastisch, indem er auf etablierte Quellenpools zurückgreift.
  • Methodenkompetenz: Statistik, Marktgrössen­schätzungen, Break-Even-Berechnungen – ein Ghostwriter mit betriebs­ökonomischem Hintergrund liefert prüffähige Modelle.
  • Sicherheitsnetz: Lektorat, Plagiats- sowie KI-Bericht minimieren das Risiko akademischer Sanktionen.
Unsere Erfahrung aus der Praxis: Die Mehrheit der Kunden entscheidet sich nach einer Telefon­beratung für ein Teilmodul («Finanzplan» oder «Marktanalyse»), um Kosten zu optimieren und dennoch kritische Kapitel in Expertenhand zu legen.

SwissWrite-Workflow: Von Briefing bis bankfähigem Businessplan 🚀

  1. Kick-off-Call (kostenlos) – Klärung von Zielgruppe, Perspektive und Deadlines.
  2. Disposition – Gliederung inkl. festgelegter Person (Ich/Wir/Dritte).
  3. Recherche & Datenzugang – Zugriff auf Branchen­datenbanken, Publikationen.
  4. Teillieferungen – Kapitelweise Lieferung mit Feedbackschlaufen; Abend- und Wochenend-Support.
  5. Lektorat & Compliance-Check – Style‐Guides, Plagiat & AI-Score, Schweizer Rechtschreibung.
  6. Finale Übergabe – Druckreifes PDF + editierbare Dateien, auf Wunsch Präsentationsfolien fürs Bankgespräch.
Before / After
Vor Eigenarbeit Nach SwissWrite
Durchlaufzeit Wochenlange Abendsessions Klare Milestones, planbare Freizeit
Perspektive Mischformen & Inkonsistenzen Einheitliche Erzählstimme
Risiko Ungeprüfte Zitate, AI-Alarm Doppelter Compliance-Report

Häufige Fehler & schnelle Fixes 🛠️✅

Häufige Fehler & schnelle Fixes
Fehler Schneller Fix
Executive Summary in Wir-Form, Finanzteil in Dritter Person Einheitliche Pronomen im ganzen Dokument angleichen
Market Size ohne Quelle Branchenreport zitieren und URL in Fussnote hinterlegen
Tabellen im Passiv Aktive Beschriftung: «Unternehmen erzielt Break-Even in Jahr 3»

FAQ

Welche Person ist für einen reinen Hochschul-Businessplan am geeignetsten?

Für akademische Zwecke darf es Ich- oder Wir-Form sein, solange Sie sie diszipliniert durchziehen und wissenschaftlich belegen.

Akzeptieren Banken überhaupt Ich-Form-Pläne?

Nur selten. Unsere Rückmeldungen aus Bankgesprächen zeigen, dass die dritte Person als seriöser gilt und seltener Rückfragen provoziert.

Erkennen Plagiatscanner paraphrasierte Passagen?

Ja. Moderne Systeme prüfen semantische Ähnlichkeit; paraphrasierte Passagen ohne Quelle gelten weiterhin als Plagiat.

Wie hoch ist die Fehlerquote bei AI-Detektoren wie Turnitin?

Turnitin weist selbst darauf hin, dass Scores unter 20 % nicht angezeigt werden, um Fehlalarme zu vermeiden. Ein menschliches Review bleibt zwingend.

Kann ich SwissWrite nur für ein einzelnes Kapitel buchen?

Selbstverständlich. Häufig unterstützen wir gezielt bei Finanzplan, Markt­analyse oder Lektorat, während Sie die übrigen Kapitel selbst verfassen.

Erfahrungen mit Swisswrite

Was unsere Kunden sagen

J. W. Berufstätiger Student

Durch meine zeitliche Überlastung (Beruf und 2 Kinder) habe ich meine Gliederung plus zwei Kapitel an die Agentur abgegeben. Passt nahtlos zu meinem eigenen Schreibstil und erfüllt exakt die Wegleitung meiner Schule. Ich kann den Service nur weiterempfehlen.

Anonym Berufstätige Studentin

Konnte wegen Schichtdienst die Arbeit (Diplomarbeit HF FaGe) nicht fertigstellen. SwissWrite stellte einen Autor, der mein Manuskript fertigschrieb, meinen Teil lektorierte und alles gemäss Wegleitung formatierte. Abgabe pünktlich geschafft, danke für die tolle Unterstützung :)

Sara Berufstätige Studentin

Ich brauchte für meine CAS-Arbeit ein sauberes Forschungs­design (es ging um eine Analyse in meinem Unternehmen), durfte aber gegenüber meinem Arbeitgeber nichts durchsickern lassen, dass ich mir externe Hilfe hole. Die Agentur stellte mir diskret einen Autor mit langjähriger Forschungserfahrung zur Seite, der in zwei Tagen ein Konzept entwickelte, das meine Begleitexpertin ausdrücklich lobte. Daten, Name und Firma blieben unter Verschluss

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