Kann ChatGPT eine Bachelorarbeit schreiben?

✨ Das Wichtigste in Kürze

Viele Studierende fragen sich, ob ChatGPT eine Bachelorarbeit schreiben kann – besonders unter Zeitdruck und Berufstätigkeit. Doch obwohl das Tool bei Struktur, Ideenfindung und Textoptimierung unterstützt, ersetzt es keine wissenschaftliche Eigenleistung und birgt erhebliche Risiken für Qualität, Rechtssicherheit und Studienerfolg.

Die zentrale Erkenntnis: ChatGPT kann Teilaufgaben übernehmen, aber keine komplette Bachelorarbeit verfassen. Fehlende Quellenverlässlichkeit, methodische Schwächen und Brüche in der Argumentation machen eine manuelle Nachbearbeitung unverzichtbar.

1️⃣ Leistungsgrenzen: Studien (z. B. Queensland University of Technology, 2023) zeigen, dass bis zu 80 % der von ChatGPT generierten Quellen nicht existieren oder falsch zitiert sind. KI erstellt keine Originalforschung und verfehlt oft wissenschaftliche Tiefe.

2️⃣ Rechtliche Risiken: Schweizer Hochschulen verlangen die Offenlegung von KI-Nutzung. Verstösse gelten als Täuschung und können zu Notenannullierung, Exmatrikulation oder Titelaberkennung führen.

3️⃣ Praktische Erfahrung: SwissWrite berichtet, dass viele KI-Arbeiten zu 70–80 % überarbeitet werden müssen, weil Logik, Zitation und Struktur nicht tragfähig sind. Zeitersparnis wandelt sich in Mehraufwand.

4️⃣ Empfohlene Nutzung: ChatGPT eignet sich für Ideenfindung, Gliederung und Textfeinschliff, nicht für Methodik oder empirische Kapitel. Jede Quelle muss manuell geprüft und jede KI-Stelle transparent deklariert werden.

5️⃣ Professionelle Alternativen: Ein Hybridmodell aus eigenem Schreiben, gezieltem KI-Einsatz und Fachlektorat liefert verlässlichere Resultate als reiner KI-Text – bei geringerem Risiko und höherer wissenschaftlicher Qualität.

Für die Praxis bedeutet das: Wer ChatGPT verantwortungsvoll als Werkzeug nutzt, wahrt akademische Integrität, spart Zeit im Denkprozess – und schützt sich vor rechtlichen und reputativen Folgen.

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Maximilian Fuchs, M. Sc.

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Inhaltsverzeichnis

Der Hype rund um generative KI hat eine zentrale Frage aufgeworfen, die in Beratungen bei SwissWrite fast täglich gestellt wird: Kann ChatGPT eine Bachelorarbeit schreiben? Die Versuchung ist gross – schliesslich liefert das Tool innerhalb von Sekunden scheinbar fundierte Abschnitte, klare Gliederungen und sogar formatierten Quellennachweis. Doch sobald man genauer hinschaut, zeigt sich ein anderes Bild. Dieser Artikel beleuchtet, was ChatGPT tatsächlich leisten kann, wo gravierende Grenzen liegen und welche Risiken speziell für berufstätige Studierende entstehen. Gleichzeitig zeigen wir Alternativen auf, die Zeitdruck und Methodenstress reduzieren, ohne die akademische Integrität zu gefährden.


Leistungsumfang von ChatGPT beim wissenschaftlichen Schreiben

Typische Einsatzfelder: Ideenfindung, Gliederung, Textoptimierung

ChatGPT kann in der Konzeptphase einer Arbeit erstaunlich hilfreich sein. Prompten Sie es etwa mit der Frage „Kann ChatGPT eine Bachelorarbeit schreiben?“, erhalten Sie in der Regel:

  • grobe Themenvorschläge und Fragestellungen
  • erste Gliederungsentwürfe
  • Formulierungshilfen für Einleitung oder Kapitelüberschriften
  • stilistische Verbesserungen von bestehenden Textpassagen
  • Formatvorschläge für Tabellen oder Einrückungen

Gerade berufstätige Studierende, die abends noch ein Brainstorming erledigen müssen, profitieren von dieser Soforthilfe. Die KI setzt linguistisches Wissen geschickt ein, erkennt Synonyme und schlägt kohärente Absätze vor. Auch beim Redigieren einer Rohfassung kann ChatGPT Wiederholungen glätten oder Bandwurmsätze kürzen. Solche Mikro-Aufgaben lassen sich häufig risikofrei an die Maschine auslagern.

Grenzen: Halluzinierte Quellen, inhaltliche Fehler, fehlende Originalforschung

Je tiefer man ChatGPT in die inhaltliche Erstellung einspannt, desto lauter wird die Alarmglocke. Mehrere Studien zeigen, dass die KI regelmässig Literatur erfindet oder echte Quellen falsch zuordnet. Ein Forschungsteam an der Queensland University of Technology fand heraus, dass nur ein Bruchteil der von ChatGPT angegebenen Referenzen tatsächlich existiert – und selbst die vorhandenen stützen die getroffenen Aussagen selten vollständig. Damit beantwortet sich auch die provokante Frage „Kann ChatGPT eine Bachelorarbeit schreiben?“ teilweise mit „Nein“, sofern Sie korrekte Belege erwarten.

Weitere Schwächen:

  • Datenlage bis zu einem begrenzten Datum (letzter Trainingszeitpunkt der KI): Neuere Studien oder Gesetzesänderungen fehlen im Training.
  • Falsche Statistiken: Prozentangaben klingen plausibel, entbehren aber oft jeder Grundlage.
  • Ethik-Komplexität: Datenschutz- und Urheberrechtsfragen ignoriert die KI regelmässig.
  • Methodik: ChatGPT führt keinerlei Originalforschung durch; empirische Designs muss der Studierende selbst entwickeln und umsetzen.

Ein Grossversuch der International Journal for Educational Integrity verglich KI-Detektoren mit menschlichen Prüfern. Turnitin erkannte nur einen Teil der KI-Paraphrasen, während erfahrene Reviewer in vielen Fällen aufgrund „inkohärenter Argumentation“ Alarm schlugen. Die Erkenntnis: Selbst wenn Detektoren versagen, entlarvt ein Betreuer spätestens beim Fachgespräch fehlende Tiefe oder widersprüchliche Belege.

Problem „Roter Faden“: Warum die Argumentationslogik oft bricht

Das grösste Ärgernis aus unserer SwissWrite-Praxis ist der fehlende rote Faden. Auftraggeber fragen: „Kann ChatGPT eine Bachelorarbeit schreiben?“ – sie erhalten ein optisch sauberes Dokument, doch beim Querlesen fallen Sprünge und Wiederholungen auf. Das hat strukturelle Gründe:

Typische Brüche und Ursachen in der KI-Logik
Typischer Bruch Ursache in der KI-Logik
Kapitelwiederholungen Prompt-basierte Generierung ohne globalen Speicher
Widersprüchliche Begriffsnutzung Stochastische Wortwahl statt definierter Terminologie
Fehlen von Übergängen Abschnittsweise Produktion ohne meta-narrative Kontrolle

In der Ghostwriting-Nachbetreuung erleben wir häufig, dass einzelne Abschnitte komplett neu geschrieben werden müssen, weil die Argumentationskette sonst reisst. Gerade empirische Teile (z. B. Hypothesenentwicklung, Methodenkapitel) benötigen einen sauberen Aufbau, den ChatGPT nur bedingt liefern kann.

ℹ️ Info-Box
Die Mehrheit der Studierenden, die mit einer reinen ChatGPT-Arbeit zu SwissWrite kommen, bitten um ein „reines Lektorat“. In vielen Fällen muss jedoch ein Grossteil des Textes ersetzt werden, weil die logische Kohärenz fehlt und Quellenangaben nicht verifizierbar sind.

Infografik von SwissWrite zeigt Vorteile und Grenzen von ChatGPT beim wissenschaftlichen Schreiben. Vorteile: unterstützt bei Ideenfindung, Gliederung und Textoptimierung, nutzt linguistisches Wissen, erstellt optisch saubere Dokumente. Grenzen: halluzinierte Quellen, inhaltliche Fehler, veraltete Datenlage und fehlender roter Faden in Argumentation.

Rechtliche Lage und Hochschulrichtlinien in der Schweiz

Was Prüfungsordnungen und Eigenständigkeitserklärungen verlangen

Die Frage „Kann ChatGPT eine Bachelorarbeit schreiben?“ endet nicht bei Qualität, sondern bei Recht. Schweizer Prüfungsordnungen fordern eine Eigenständigkeitserklärung, in der Hilfsmittel offengelegt werden. Generative KI zählt neu explizit als deklarationspflichtiges Tool, wie etwa die Empfehlungen einer grossen Schweizer Universität zeigen. Wer ChatGPT ohne Offenlegung verwendet, riskiert den Vorwurf der Täuschung.

Die Kernelemente der Eigenständigkeitserklärung:

  1. Bestätigung, dass nur zugelassene Hilfsmittel verwendet wurden
  2. Volle Verantwortung für KI-Outputs
  3. Genaue Dokumentation der Prompts (bei manchen Fakultäten Pflicht)

Da Prüfungsordnungen bewusst allgemein formuliert sind, liegt die Beweislast beim Studierenden. Kann er nicht erklären, warum bestimmte Fehlzitate auftauchen, wird schnell eine formelle Täuschung vermutet.

Überblick: ChatGPT-Regeln an Schweizer Universitäten und Fachhochschulen

Institutionen weisen in ihren neuen Leitlinien auf drei Prinzipien hin: Verantwortung, Transparenz, Fairness. Eine technische Hochschule betont, dass Studierende deklarieren müssen, wann und wo generative KI eingesetzt wurde, andernfalls drohen disziplinarische Massnahmen. Die Frage „Kann ChatGPT eine Bachelorarbeit schreiben?“ erhält somit einen klaren regulatorischen Rahmen: ja, wenn deklariert, aber jede Hochschule behält sich Prüfungen und Sanktionen vor.

Plagiats- und KI-Detektion: Funktionsweise, Zuverlässigkeit, Risiken

Plagiatsscanner wie Turnitin kombinieren «String-Matching» (Suche nach identischen Passagen) mit «Stylometrie» (Vergleich individueller Schreibstile). Neuere Module markieren zusätzlich «AI Probability Scores». Bei generativer KI reicht aber schon ein einfaches Paraphrasieren, um die Trefferquote drastisch zu senken – das zeigt eine gross angelegte Vergleichsstudie zu zwölf Detektionstools, darunter Turnitin und Originality.ai. Die Forschenden kamen zum Schluss, dass «die verfügbaren Systeme weder genau noch zuverlässig sind» und bei getarnter KI-Bearbeitung mehrheitlich versagen.

Noch problematischer: Aktuelle Wasserzeichen-Konzepte lassen sich durch rekursives Umschreiben aushebeln, ohne dass die Textqualität sichtbar sinkt. Ein Team der University of Maryland stress-testete mehrere Detektoren und wies nach, dass die Erkennungsquote bei wenigen Durchläufen bereits auf Zufallsniveau fällt.

Für Studierende bedeutet das einen trügerischen Sicherheitsgewinn. Einerseits können KI-Texte unentdeckt bleiben, andererseits kann auch authentisch eigener Text fälschlich als maschinell markiert werden – mit potenziell gravierenden Folgen im Disziplinarverfahren.


Risiken für berufstätige Studierende

Zeitersparnis vs. Nachbesserungsaufwand: Ein realistischer Vergleich

Auf den ersten Blick scheint das Versprechen bestechend: Prompt eingeben, Kapitel kopieren, fertig. Unsere Erfahrung zeigt jedoch, dass die Netto-Ersparnis häufig verpufft. Typischer Projektverlauf:

  1. Initiale KI-Erstellung – wenige Stunden
  2. Selbstkontrolle & Korrektur – Abgleich von Begriffen, Stil, Schweizer Zitiernorm
  3. Quellen-Recherche – nachträgliches Suchen realer Literatur für halluzinierte Verweise
  4. Logik-Reparatur – Zusammenführen von Sprungargumenten, Dopplungen, Inkonsistenzen
  5. Format-Anpassung – Fussnoten, Verzeichnisstrukturen, Layout

Gerade Schritt 3 und 4 verschlingen deutlich mehr Zeit, als Studierende mit 80-Prozent-Pensum aufbringen können. Das Ergebnis ist häufig ein Flickwerk, das kurz vor Abgabe nochmals komplett überarbeitet werden muss – oft der Moment, an dem SwissWrite kontaktiert wird.

✅ Praxis-Hinweis
Wer ein berufsbegleitendes Studium absolviert, spart unter dem Strich nur dann Zeit, wenn die KI-Texte von Beginn weg sorgfältig geprüft, belegt und in eine klare Argumentationslinie eingebettet werden.

Methodische Schwächen bei Statistik, Empirie und Quellenarbeit

ChatGPT kann Tabellenüberschriften für eine Umfrage entwerfen, aber keine Datenerhebung durchführen. Es empfiehlt statistische Tests auch dann, wenn die Fallzahlen zu klein sind oder Annahmen verletzt werden. Kommt es zur Verteidigung im Kolloquium, brechen solche methodischen Lücken schnell auf:

Typische methodische Schwächen und Risiken im Fachgespräch
Phase Typischer KI-Output Risiko im Fachgespräch
Forschungsdesign Allgemeine Hypothesen ohne Varianzdefinition Rückfragen zu Operationalisierung bleiben unbeantwortet
Datenanalyse Pauschale Angabe «t-Test» Verletzung der Normalverteilung nicht geprüft
Ergebnisinterpretation Übersteigerte Signifikanzbehauptungen Betreuer verlangt Rohdaten-Einblick

Ein Betreuer mit Statistik-Background erkennt diese Schwächen sofort, selbst wenn kein Detektor Alarm schlägt.

Sanktionen bei Täuschung: Notenverlust, Exmatrikulation, Karrierefolgen

Schweizer Prüfungsordnungen definieren jede «nicht deklarierte Verwendung unzulässiger Hilfsmittel» als Täuschung. Laut einer Zusammenstellung eines Schweizer Fachanwalts reichen die Strafen von Annullierung der Note über Sperrung weiterer Prüfungsantritte bis hin zur Exmatrikulation in schweren Fällen.

Besonders heikel: Wird die Täuschung erst nach dem Studienabschluss entdeckt, kann der Titel rückwirkend aberkannt werden. Für berufstätige Studierende entsteht ein Dominoeffekt – Image-Schaden gegenüber Arbeitgeber und Netzwerk, mögliche Rückzahlungsforderungen bei betrieblich geförderten Weiterbildungen und eine Lücke im Lebenslauf, die sich schwer erklären lässt.


Praxis-Insights aus SwissWrite-Lektoraten

Häufige Fehler in ChatGPT-basierten Bachelorarbeiten

Unser Lektorats-Team nimmt jede Woche KI-Texte unter die Lupe. Die wiederkehrenden Problemzonen lassen sich in fünf Kategorien gliedern:

  1. Fiktive Quellen – DOI nicht existent, Verlagsangabe widersprüchlich
  2. Inkonsistente Terminologie – im Theorieteil «Service-Dominant Logic», im Fazit «Service Logic»
  3. Argumentationslücken – Sprung von Einzelfallstudie zu allgemeingültiger Aussage
  4. Unpassende Statistiken – Prozentwerte ohne Basisgrösse
  5. Formalia – fehlende Seitenzahlen, falsche Schweizer Anführungszeichen

Gerade fiktive Quellen sind tückisch: Sie wirken auf den ersten Blick seriös, entpuppen sich aber als Halluzination, sobald man nach dem Journal sucht.

Case Study: Wie viel Mehraufwand kostet die Rettung einer KI-Arbeit?

Ein berufstätiger Studierender lieferte eine komplett via ChatGPT generierte Arbeit von rund 35 Seiten. Nach erster Durchsicht ergaben sich:

  • 17 Literaturangaben nicht auffindbar
  • Widersprüchliche Hypothesen (positiv vs. negativ formuliert)
  • Identische Kapitelüberschriften in Theorie- und Ergebnisteil

Das Projektteam entschied, den Text neu aufzubauen. Ergebnis: Nur etwa ein Viertel der ursprünglichen Inhalte blieb erhalten, der Rest wurde reorganisiert oder ersetzt. Der Kunde benötigte zudem ein individuelles Coaching, um sich auf das Kolloquium vorzubereiten – ein Aufwand, der die vermeintliche Zeitersparnis vollständig neutralisierte.

Stimmen aus Foren: Erfahrungsberichte und Fallstricke

In deutschsprachigen Studierendenforen liest man immer häufiger Sätze wie «Ich habe ChatGPT genutzt und sitze jetzt auf einem unbrauchbaren Statistik-Teil» oder «Turnitin zeigt mir 2 % Plagiat, aber mein Betreuer glaubt mir nicht». Die Diskrepanz zwischen Tool-Bericht und menschlicher Bewertung verstärkt das Gefühl von Unsicherheit. Medienberichte sprechen gar von einer «Cheating-Krise», weil Detektoren einerseits zu streng, andererseits zu lasch reagieren.

⚠️ Mythos vs. Fakt
Mythos: «Wenn der Plagiatsscanner nichts findet, bin ich sicher.»
Fakt: Betreuer prüfen Logik, Tiefe und Quellen und können unabhängig vom Scanner Täuschung feststellen.


Verantwortungsvolle Nutzung von ChatGPT

Selbst wenn Sie sich – nach der Lektüre der Risiken – noch immer fragen „Kann ChatGPT eine Bachelorarbeit schreiben?“, bleibt eine sinnvolle Teilnutzung möglich. Entscheidend ist, dass Sie die Maschine als Werkzeug begreifen, nicht als Ersatz für Ihre wissenschaftliche Eigenleistung.

Prompt-Strategien für Recherche und Struktur statt Kompletttext

Gut formulierte Prompts holen aus ChatGPT das, wofür Sie sonst etliche Literaturquellen anlesen müssten. Drei bewährte Varianten:

Prompt-Beispiele und Nutzen
🎯 Ziel 📝 Prompt-Beispiel 💡 Nutzen
Themenfeld eingrenzen „Nenne mir fünf aktuelle Forschungslücken zum Thema ‹Kreislaufwirtschaft in Schweizer KMU›, max. drei Sätze pro Lücke“ Spart Zeit in der Ideenfindung
Grobgliederung „Erstelle eine logische Kapitelstruktur für eine empirische Bachelorarbeit (ca. 40 Seiten) zum oben genannten Thema“ Liefert Grundgerüst, das Sie anpassen
Begriffsdifferenzierung „Erkläre den Unterschied zwischen ‹Circular Economy› und ‹Closed-Loop Supply Chain› in je zwei Sätzen“ Vermeidet Definitionswirrwarr

Wichtig: Lassen Sie ChatGPT niemals den endgültigen Methodik- oder Ergebnisteil schreiben. Diese Kernstücke erfordern eigene Datenerhebung und kritische Interpretation.

Manuelle Quellenprüfung und korrekte Zitierweise sicherstellen

Laut einer grossen Evaluationsstudie versagen die gängigen KI-Detektoren sowohl bei echten als auch halluzinierten Quellen; die Forschenden bezeichnen alle getesteten Tools als „weder genau noch zuverlässig“ – eine deutliche Warnung, sich nicht auf Automatik zu verlassen. Jede Quellenangabe muss deshalb manuell geprüft werden:

  1. DOI oder ISBN recherchieren
  2. Abstract querlesen – deckt die Literatur wirklich Ihr Thema ab?
  3. Eintrag in Ihr Literaturverwaltungsprogramm übernehmen
  4. Schweizer Zitiernorm anwenden (häufig angepasst an APA oder Harvard)

Qualitätscheckliste vor der Abgabe an Betreuende

  • Alle KI-Abschnitte durch eigene Formulierungen ersetzt oder klar gekennzeichnet
  • Quellen physisch oder digital eingesehen
  • Argumentationskette Kapitel für Kapitel nachvollziehbar
  • Statistische Tests mit Original-Datensatz verifiziert
  • Eidesstattliche Eigenständigkeitserklärung vorbereitet – inklusive Hinweis auf KI-Tools, falls genutzt

Ein Leitfaden der Universität Zürich macht unmissverständlich klar, dass der Verfasser „die volle Verantwortung für Auswahl, Übernahme und Ergebnisse der KI-Outputs“ trägt und jede Nutzung offengelegt werden muss.


Professionelle Alternativen und Hybrid-Modelle

Ghostwriting & Coaching „Made in Switzerland“: SwissWrite im Überblick

Wenn Zeitdruck, Datenanalyse oder formale Anforderungen überhandnehmen, bietet SwissWrite eine passgenaue Lösung. Unsere Fachautoren mit Schweizer Hochschulhintergrund erstellen Disposition, empirisches Design, statistische Auswertung und Schlusskapitel – lückenlos dokumentiert und plagiatsgeprüft. Besonderheiten:

  • abends / am Wochenende persönliche Ansprechpartner
  • klare Meilensteine von der Konzeptskizze bis zum Kolloquium
  • Plagiats- sowie KI-Bericht als Standard-Beilage

So bleiben Sie Herr des Projekts, während wir die methodische und sprachliche Feinarbeit übernehmen.

💬 Tipp: Wenn Sie darüber nachdenken, Ihre Bachelorarbeit professionell schreiben zu lassen, finden Sie auf unserer Übersichtsseite alle Informationen zu Ablauf, Kosten und Qualitätsgarantien – inklusive Einblick in unser mehrstufiges Prüfverfahren

Hybridansatz: Eigene Entwürfe + Fachlektorat statt Blindvertrauen in KI

Viele Kunden wählen inzwischen das „Hybrid-Paket“: Sie nutzen ChatGPT für schnelle Ideenskizzen, schreiben Kernteile selbst und lassen SwissWrite ein Fachlektorat durchführen. Damit verbinden Sie die Geschwindigkeit der Maschine mit menschlicher Qualitätskontrolle – inklusive fachlicher Rückfragen, die keine KI stellen wird.

💡 Before / After
Vor Lektorat: Unklare Hypothesen, ChatGPT-Quellen unauffindbar, Sprünge in der Argumentation
Nach Lektorat: Sauber operationalisierte Variablen, jede Quelle greifbar, geschlossene Argumentationslinie

Kosten-Nutzen-Analyse: KI-Tool vs. Premium-Ghostwriter

Kosten-Nutzen-Vergleich von ChatGPT, Hybrid und Vollservice
Kriterium Nur ChatGPT Hybrid SwissWrite Vollservice
Zeitaufwand Anfangs gering, später hoch Mittel Gering
Risiko Entdeckung Hoch (fehlende Offenlegung) Niedrig Sehr niedrig
Wissenschaftliche Tiefe Variabel Hoch Sehr hoch
Kosten Minimal monetär, hoch an Nacharbeit Mittel Höher, aber planbar

Der monetäre Vergleich blendet oft den Opportunitätsverlust aus: Jede Überstunde im Job wiegt schwerer als der kalkulierbare Servicepreis.


Entscheidungshilfe für deine Bachelorarbeit

Kriterien: Zeitbudget, Fachgebiet, Betreuererwartungen, Risikoaffinität

  1. Zeitbudget: Vollzeit-Job → eher Profihilfe; Teilzeit → Hybrid kann reichen
  2. Fachgebiet: Empirie-lastige Studiengänge erfordern genaue Statistik; hier punktet Expertenunterstützung
  3. Betreuerstil: Streng mit Detailfragen → KI-Texte fliegen schnell auf
  4. Risikoaffinität: Null-Toleranz gegenüber Disziplinarverfahren? Dann volle Transparenz oder Outsourcing inklusive Beratung

FAQ

Muss ich den Einsatz von ChatGPT immer deklarieren?

Ja, Schweizer Hochschulen fordern Transparenz; sonst droht Täuschungsverdacht.

Erkennen Detektoren sicher, ob mein Text KI-basiert ist?

Nein. Studien zeigen hohe Fehlerraten, auch bei Turnitin.

Kann SwissWrite nur Teile meiner Arbeit übernehmen?

Natürlich. Häufig optimieren wir Methodik oder Statistik und lassen Ihre Originaltexte unangetastet.

Reicht ein einfaches Lektorat, wenn ich ChatGPT genutzt habe?

Oft nicht. Fiktive Quellen und Logiklücken erfordern meist tiefere Eingriffe.

Wie schnell kann SwissWrite starten?

Nach einem kostenlosen Erstgespräch legen wir mit klaren Meilensteinen sofort los – auch abends oder am Wochenende.


Weiterführende Artikel

Erfahrungen mit Swisswrite

Was unsere Kunden sagen

J. W. Berufstätiger Student

Durch meine zeitliche Überlastung (Beruf und 2 Kinder) habe ich meine Gliederung plus zwei Kapitel an die Agentur abgegeben. Passt nahtlos zu meinem eigenen Schreibstil und erfüllt exakt die Wegleitung meiner Schule. Ich kann den Service nur weiterempfehlen.

Anonym Berufstätige Studentin

Konnte wegen Schichtdienst die Arbeit (Diplomarbeit HF FaGe) nicht fertigstellen. SwissWrite stellte einen Autor, der mein Manuskript fertigschrieb, meinen Teil lektorierte und alles gemäss Wegleitung formatierte. Abgabe pünktlich geschafft, danke für die tolle Unterstützung :)

Sara Berufstätige Studentin

Ich brauchte für meine CAS-Arbeit ein sauberes Forschungs­design (es ging um eine Analyse in meinem Unternehmen), durfte aber gegenüber meinem Arbeitgeber nichts durchsickern lassen, dass ich mir externe Hilfe hole. Die Agentur stellte mir diskret einen Autor mit langjähriger Forschungserfahrung zur Seite, der in zwei Tagen ein Konzept entwickelte, das meine Begleitexpertin ausdrücklich lobte. Daten, Name und Firma blieben unter Verschluss

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