Wie viel muss man bei einer Diplomarbeit schreiben?

✨ Das Wichtigste in Kürze

Viele Studierende in der Schweiz stehen vor der Frage, wie umfangreich eine Diplomarbeit wirklich sein muss – insbesondere, wenn sie neben dem Beruf studieren. Der tatsächliche Umfang variiert stark nach Hochschultyp, Fachrichtung und Forschungsmethode, folgt aber klaren ECTS- und Formatierungsregeln.

1️⃣ Universitäten verlangen in der Regel 60–100 Seiten, während Fachhochschulen mit 35–70 Seiten auskommen. Gezählt werden nur Einleitung bis Fazit – nicht aber Anhänge, Verzeichnisse oder Deckblätter. Durchschnittlich entspricht eine Seite etwa 300 Wörtern bzw. 2 350 Zeichen.

2️⃣ Die Länge hängt von Fachrichtung und Methodik ab: Geistes- und Sozialwissenschaften schreiben mehr Theorie, Ingenieurfächer kompaktere Berichte. Literaturarbeiten benötigen meist mehr Seiten als empirische Studien, da sie keine empirischen Anhänge auslagern können.

3️⃣ Der ECTS-Umfang bestimmt Arbeitszeit und Textmenge: Ein Punkt entspricht rund 25–30 Arbeitsstunden. Bei 15 ECTS ergeben sich ca. 450 Stunden Gesamtaufwand, davon etwa 110 Stunden Schreibzeit. Ein strukturiertes Kapitelraster hilft, das Ziel von 40 Seiten systematisch zu erreichen.

4️⃣ Wegleitungen und Betreuerhinweise sind verbindlich: Jede Hochschule definiert eigene Umfangsgrenzen (z. B. ETH: 4 500–12 000 Wörter). Akzeptierte Abweichung: ±10 %, sofern Struktur, Layout und Inhalt stimmig bleiben. Tabellen und Grafiken können oft in den Anhang verschoben werden, um Platz zu sparen.

5️⃣ Strategische Umfangsplanung sichert Qualität trotz Zeitdruck: Priorisieren (Kernkapitel zuerst), straffen (Redundanzen eliminieren) und delegieren (Statistik, Lektorat) führen effizient zum Ziel. Tools wie Word-Zähler oder Texcount helfen, Wortzahlen exakt zu kontrollieren.

Für die Praxis bedeutet das: Wer Umfang, Zeitbudget und Struktur früh definiert, schreibt zielgerichtet, vermeidet formale Abzüge und spart im Schnitt bis zu 20 % der Schreibzeit. Eine klare Seitenplanung signalisiert wissenschaftliche Kompetenz und erhöht die Erfolgschancen bei der Bewertung.

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Maximilian Fuchs, M. Sc.

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Inhaltsverzeichnis

Der Gedanke an den blanken Umfang einer Diplomarbeit löst bei vielen berufstätigen Studenten in der Schweiz sofort Stress aus. Gerade wenn Sie einen Vollzeit-Job stemmen, fragen Sie sich wohl zu Recht: Wie viel muss man bei einer Diplomarbeit schreiben? Die Antwort ist weniger pauschal, als häufig vermutet wird. Zwar gibt es an Schweizer Hochschulen Richtlinien, doch diese schwanken je nach Hochschultyp, Fachrichtung und Forschungsmethode. In diesem Beitrag erhalten Sie einen fundierten Überblick, praxisnahe Faustformeln sowie erprobte Tipps aus unserer täglichen Beratung bei SwissWrite.


Typische Umfangsvorgaben an Schweizer Hochschulen

Ob Hochschule für angewandte Wissenschaften oder universitäre Institution – jede Einrichtung definiert in ihren Wegleitungen eine Bandbreite an Seiten- oder Wortzahlen. Wer zu knapp oder zu ausführlich schreibt, riskiert Punktabzug oder gar eine formale Rückweisung.

Universität vs. Fachhochschule: Unterschiede in der Seitenzahl

Typischer Umfang und Charakteristika nach Hochschultyp
Hochschultyp Typischer Richtwert für den Textteil* Charakteristika
Universität 60–100 Seiten vertiefte Theorie, oft breitere Literaturbasis
Fachhochschule 35–70 Seiten praxisorientierte Fallstudien, kompaktere Theorie

* Gezählt werden nur Einleitung bis Fazit, nicht aber Deckblatt, Verzeichnisse oder Anhang.

Hintergrund: Universitäre Lehrpläne weisen für Diplomarbeiten meist mehr ECTS-Credits aus als vergleichbare Projekte an Fachhochschulen, sodass auch Bearbeitungszeit und Umfang ansteigen. Wegleitungen von Universitäten legen bei 5 ECTS meist einen Richtwert von 6 000–8 000 Wörtern fest – das entspricht rund 20–25 Seiten im klassischen Layout. Auch wenn das Beispiel aus Österreich stammt, gelten identische ECTS-Grundsätze in der Schweiz.

Seitenzahl oder Wortzahl? So rechnen Schweizer Wegleitungen

Einige Institute geben statt Seiten gleich eine Wort- oder Zeichenvorgabe aus. Damit vermeiden sie Layout-Tricksereien (Schriftgrösse, Zeilenabstand). Eine verbreitete Faustregel lautet:

1 Seite im Standardlayout (12 pt, Times New Roman, 1,5-zeilig) ≈ 300 Wörter bzw. 2 350 Zeichen.

Wer also eine Obergrenze von 40 Seiten erhält, sollte ungefähr 12 000 Wörter anpeilen. Diese Umrechnungswerte bestätigt eine Übersichtstabelle eines akademischen Beratungsinstituts.

Was zählt (nicht) zum Umfang: Frontmatter, Abbildungen, Anhänge

Ein Klassiker unter den Missverständnissen: Die Hochschule rechnet nur den Fliesstext – Einleitung, Theorie-, Methoden-, Ergebnis- und Diskussionsteil – in den offiziellen Umfang. Folgende Bestandteile bleiben fast immer unberücksichtigt:

  • Deckblatt, Abstract, Inhalts- und Abbildungsverzeichnis
  • Literaturverzeichnis
  • Anhang (z. B. Interviewtranskripte, umfangreiche Tabellen, Fragebögen)
  • Selbstständigkeitserklärung

Ob Abbildungen und Tabellen im Haupttext mitzählen, ist fakultäts-abhängig. Einige Institute zählen jede Grafik als halbe Seite, andere lassen sie unberührt. Prüfen Sie deshalb die lokale Wegleitung oder fragen Sie Ihren Betreuer direkt.

Info-Box 📌
Unsere Erfahrung zeigt: Wer Abbildungen clever in den Anhang verschiebt, kann seine Seitenzahl um mehrere Seiten reduzieren, ohne Inhalt zu verlieren. Achten Sie jedoch darauf, im Text klar auf den entsprechenden Anhang zu verweisen.

Einflussfaktoren auf die Länge deiner Diplomarbeit

Der formale Rahmen ist die eine Sache; Ihr konkretes Projekt kann den Spielraum jedoch erheblich ausreizen. Vier Faktoren bestimmen, ob Sie eher an der unteren oder oberen Grenze Ihrer Vorgabe landen.

Fachrichtung und Forschungsmethodik als Umfangstreiber

  1. Geistes- und Sozialwissenschaften neigen zu theoretisch-analytischer Tiefe → tendenziell längere Ausführungen.
  2. Ingenieur- und IT-Studiengänge setzen oft auf prototypische Entwicklungen oder Messreihen → der schriftliche Teil kann kürzer sein, weil praktische Artefakte den Umfang ersetzen.
  3. Kombinationen (z. B. Wirtschaftspsychologie) verlangen sowohl statistische als auch theoretische Abschnitte → mittleres Umfangsniveau.

Eine Leitlinie der Universität Zürich hebt hervor, dass die Seitenzahl bewusst als Limitierungsfaktor für prägnantes Schreiben dient, um Studierende zu mehr Klarheit und Konzentration zu zwingen.

Literaturarbeit vs. empirische Studie: welche ist länger?

  • Reine Literaturarbeiten (z. B. systematische Reviews) brauchen Platz für die detaillierte Darlegung der Suchstrategie und umfangreiche Theoriekapitel.
  • Empirische Arbeiten dagegen gliedern methodische Details oft in Anhänge aus (z. B. Fragebogen, Interviewleitfaden) und kompensieren den Textteil dadurch.

In der Praxis gleichen sich beide Formen häufig an: Was empirischen Arbeiten an Methodik fehlt, holen sie durch Ergebnisteil und Diskussion wieder auf.

ECTS-Punkte und Bearbeitungszeit als Richtwert

Gemäss dem European Credit Transfer System entspricht ein ECTS-Punkt in der Schweiz 25 bis 30 Arbeitsstunden. Wenn Ihre Diplomarbeit beispielsweise 15 ECTS umfasst, dürfen Sie einen Aufwand von rund 400 Arbeitsstunden erwarten. Erfahrungswerte aus unserem Coaching belegen:

  • Für Schreibzeit planen Sie etwa ein Drittel des Gesamtaufwands.
  • Recherche und Datenanalyse verschlingen das zweite Drittel.
  • Korrektur, Layout und Plagiatscheck belegen das restliche Drittel.

Wer weniger Zeit investieren kann – etwa wegen Vollzeit-Job – setzt auf gezielte Delegation von Teilaufgaben wie Statistik oder Lektorat, um im vorgegebenen Umfang zu bleiben.

Die nachfolgende Abbildung fasst erneut übersichtlich zusammen, welche zentralen Faktoren die erwartete Länge einer Diplomarbeit bestimmen.

Kreisdiagramm mit vier Faktoren—ECTS-Punkte, Fachrichtung, Forschungsart und Methodik—die Umfang und erwartete Länge einer Diplomarbeit beeinflussen.

So findest du die Vorgabe deiner Hochschule

Selbst in der Schweiz gelten keine landesweit einheitlichen Regeln für den Umfang einer Diplomarbeit. Jede Hochschule fixiert ihre Masseinheiten – Seiten, Wörter oder Zeichen – in Wegleitungen, Prüfungsordnungen oder Modulbeschreibungen. Wer seine Vorgaben nicht genau kennt, schreibt schnell am Thema vorbei oder verschenkt Seiten, die er eigentlich für die Argumentation bräuchte.

Wegleitungen und Prüfungsordnungen richtig nutzen

  1. Einstieg über das Modul „Diplomarbeit“ in Ihrem Studienplan. Hier sind meist Titel wie Richtlinien zum Verfassen der Bachelor-Arbeit hinterlegt. Ein typisches Beispiel: Die ETH empfiehlt 4 500–12 000 Wörter, was ungefähr 15–40 Seiten entspricht, ohne Anhang.
  2. Achten Sie auf Unterscheidungen zwischen empirischer Arbeit (häufig geringere Wortzahl, dafür Anhänge) und Literaturreview (umfangreicher Fliesstext).
  3. Prüfen Sie, ob das Dokument zwischen „Empfehlung“ und „Muss“ unterscheidet. Empfehlungswerte bieten Verhandlungsspielraum; „Muss“-Klauseln sind formal bindend.
  4. Kontrollieren Sie Zusatzangaben wie Zeilenabstand, Schriftart und Randabstände. Schon ein anderes Schriftbild kann den Umfang um mehrere Seiten verschieben. Eine populäre Formel – 1 Seite = 300 Wörter – wird sogar in studienbegleitenden Schreibratgebern bestätigt.
Hinweis 💡
Unsere Autoren laden bei Projektstart immer die komplette Wegleitung in die Projektumgebung hoch. So kann jeder Zwischenschritt (Disposition, Kapitel-Drafts, Endfassung) gegen das Originaldokument geprüft werden.

Betreuer fragen: typische Spielräume und Grenzen

Viele Wegleitungen nennen eine Bandbreite, z. B. „35 – 50 Seiten“. In der Praxis gibt es dennoch Nuancen:

  • Theoriebetonte Studiengänge tolerieren oft etwas mehr, solange Argumente sauber belegt sind.
  • Praxisfächer schätzen Kürze und kommen Ihnen entgegen, wenn Sie Tabellen in den Anhang auslagern.
  • Spielraum: Die meisten Betreuer akzeptieren ± 10 % Abweichung, solange Layout und Struktur stimmig bleiben.

Unsere Empfehlung aus rund zehn Jahren Ghostwriting-Beratung: Klären Sie den Rahmen schriftlich per E-Mail. Eine kurze Antwort Ihres Betreuers („40 Seiten ± 10 %“) erspart Diskussionen bei der Abgabe.

Umfangsplanung mit unserer Checkliste

Checkliste Umfangsplanung
✅ Checkpunkt Erläuterung Erledigt?
Wegleitung heruntergeladen und gelesen Wording auf „empfohlen“/„verpflichtend“ prüfen
Umfang in Wörtern umgerechnet vermeidet Layout-Trickserei
Fakultäts- oder Institutsbesonderheiten notiert z. B. Grafiken halbe Seite
Betreuer-Bestätigung eingeholt E-Mail archivieren
Puffer von ca. 5 % eingeplant für letzte Anpassungen
⚠️ WICHTIG: Falls Sie mit dem Gedanken spielen, Ihre Diplomarbeit schreiben zu lassen
Lesen Sie, wie SwissWrite Sie im gesamten Prozess begleitet, Stress spürbar reduziert und Ihnen mehr Zeit für andere Aufgaben verschafft, und besuchen Sie unsere Hauptseite zum Diplomarbeit schreiben lassen für weiterführende Einblicke.

Praxis-Tipps für die Seitenplanung

Wer den formalen Rahmen kennt, muss den eigentlichen Text effizient zuschneiden. Nachfolgend erprobte Strategien, die wir in mehr als viertausend Kundenprojekten verfeinert haben.

Kapitellängen mit Faustformeln strukturieren

Kapitellängen-Schema für 40 Seiten Fliesstext
Abschnitt Anteil Seiten*
Einleitung 10 % ≈ 4
Theorieteil/Literatur 30 % ≈ 12
Methodik 15 % ≈ 6
Ergebnisse 20 % ≈ 8
Diskussion 20 % ≈ 8
Fazit 5 % ≈ 2

*Rechnen Sie pro Seite rund 300 Wörter.

Dieses Raster lässt sich mühelos skalieren: Verkürzt sich Ihr Zielumfang auf 30 Seiten, reduzieren Sie jeden Block proportional. In einer ETH-Wegleitung wird ausdrücklich betont, dass eine klare Struktur wichtiger ist als blosse Länge.

Abbildungen, Tabellen und Anhänge smart platzieren

  1. Kern-Grafiken (z. B. Modellübersicht) gehören in den Fliesstext.
  2. Datenlastige Tabellen wandern in den Anhang. Ein Bezug im Text wie „vgl. Tabelle A1 im Anhang“ genügt.
  3. Für Interviewtranskripte, Rohdaten oder Code gilt das Gleiche. So sparen Sie leicht fünf Seiten, ohne Informationsverlust.
Info-Box 📊
Kunden mit stark datengetriebenen Arbeiten reduzieren ihren Haupttext oft um ein Viertel, wenn sie systematisch in Anhänge auslagern. Entscheidend ist der saubere Verweis im Text, damit Gutachter alles rasch finden.

Tools zur Wort- und Zeichenkontrolle effizient einsetzen

  • Textverarbeitungsprogramme (Word, LibreOffice) bieten live Wort- und Zeichenzähler.
  • In Google Docs lässt sich über „Extras → Wortanzahl“ sogar ein fortlaufendes Pop-up aktivieren.
  • Für Latex-Nutzer empfiehlt sich das Kommandozeilen-Tool texcount.

Ein zusätzlicher Tipp: Definieren Sie Ziel-Wortzahlen pro Abschnitt als Kommentarnotiz. Bei SwissWrite sehen Autoren in einem geteilten Dashboard, welcher Part noch Puffer hat – oder gekürzt werden muss.


Einflussfaktoren auf die Länge deiner Diplomarbeit (Fortsetzung)

Im ersten Drittel haben wir bereits ECTS-Bezug, Fachrichtung und Methodik als Umfangstreiber genannt. Zwei weitere Aspekte lohnen einen genaueren Blick:

  • Interdisziplinäre Themen: Wer betriebswirtschaftliche Kennzahlen mit sozialwissenschaftlichen Interviews kombiniert, benötigt Platz für beide Perspektiven. Planen Sie hier etwa 10 % Zusatzumfang ein.
  • Sprachwahl: Arbeiten, die zusätzlich englische Abstracts oder mehrsprachige Zitate enthalten, wachsen schneller. Prüfen Sie, ob ein mehrsprachiger Anhang zulässig ist, um den Haupttext schlank zu halten.

Strategische Planung: Vom Zeitrahmen zum Seitenziel

Die Schweizer ECTS-Norm rechnet mit rund 30 Arbeitsstunden pro Punkt. Wenn Ihre Diplomarbeit 15 ECTS umfasst, ergibt sich ein Gesamtaufwand von rund 450 Stunden. Ein realitätsnaher Zeitplan könnte so aussehen:

  1. Konzept & Recherche – 120 h
  2. Daten­erhebung & Analyse – 140 h
  3. Schreibphase – 110 h
  4. Revision, Formatierung, Plagiatsprüfung – 80 h

Teilen Sie die 110 Schreibstunden auf die Kapitel gemäss Tabelle oben auf. Bei 40 Seiten ergibt das knapp drei Stunden reiner Schreibzeit pro Seite – inklusive Überarbeitung.

Checkliste 🕒
☐ Wochenplan erstellen (Beruf, Familie, Schreibslots)
☐ Fixe Deadlines für jedes Kapitel setzen
☐ Zwei Pufferwochen vor Abgabe reservieren

SwissWrite-Mehrwert: Umfangssicherheit ohne Nachtschichten

Viele berufstätige Studenten unterschätzen den Aufwand für eine saubere Umfangssteuerung. SwissWrite bietet daher modulare Hilfen:

  • Disposition & Kapitelgerüst: Unsere Fachautoren legen das Seiten-Budget pro Kapitel fest – bestätigt durch Ihre Wegleitung.
  • Teil-Ghostwriting oder Lektorat: Sie behalten die Kontrolle, wir optimieren Textdichte und Argumentationslogik.
  • Plagiats- & KI-Bericht: Eine Kombination aus Turnitin-Scan und neuronaler KI-Detection prüft nicht nur Originalität, sondern auch, ob Layout- oder Copy-Paste-Fehler den Umfang unnötig aufblasen.
  • Abend- und Wochenend-Support: Speziell konzipiert für Vollzeitangestellte, die erst nach Feierabend Zeit haben.

Vor allem für Studierende, die in der Schlussphase stecken, ist unser „Seiten-Audit“ beliebt: Innerhalb von 48 Stunden erhalten Sie ein Gutachten, das Überlänge identifiziert und konkrete Kürzungsvorschläge macht – ohne inhaltliche Verluste.

Häufige Fehler und Umfangsrisiken

Wer das Seitenlimit nur als rein numerische Grösse betrachtet, tappt schnell in klassische Fallen. Drei Risiken begegnen uns in der SwissWrite-Praxis besonders häufig.

Zu viel Text ohne Mehrwert – wie Kürzen gelingt

  • Abschweifende Theorieblöcke: Studierende paraphrasieren ganze Lehrbuchkapitel, statt selektiv zu zitieren.
  • Redundante Ergebnisdarstellung: Tabellen und Fliesstext wiederholen dieselben Zahlen.
  • Anhäufung indirekter Zitate: Lange Ketten von „vgl.“ ohne eigene Einordnung blähen den Text.

Kürzen gelingt am schnellsten, wenn Sie jeden Absatz mit einer Ein-Satz-Essenz testen. Lässt sich der Kern nicht formulieren, streichen oder in den Anhang verschieben. Eine weitere Technik ist das Reverse Outlining: Sie erstellen nachträglich eine Gliederung aus vorhandenen Absätzen. Alles, was nicht ins Raster passt, ist Ballast.

Häufige Fehler & schnelle Fixes 🚑
• Passivkonstruktionen → aktive Verben einsetzen
• Nominalstil → Verben bevorzugen
• Mehrfachbelege gleicher Aussage → auf stärkste Quelle verdichten

Last-Minute-Kürzungen und Qualitätsverlust vermeiden

Kurz vor Abgabe noch fünf Seiten einzusparen, ist riskant: Argumentationslücken oder verweiste Quellen bleiben oft unbemerkt. Planen Sie deshalb spätestens zwei Wochen vor Deadline ein Inhalts-Audit: Ein Aussenstehender (Kollege, Lektor) prüft nur Logik und Verweise, nicht Rechtschreibung. So erkennen Sie, wo Kürzungen gefahrlos möglich sind.

Copy-Paste-Gefahr: Plagiat und KI-Detection im Blick

Gestutzte Passagen laden zum schnellen Copy-Paste aus alten Essays oder Webquellen ein. Moderne Scanner wie Turnitin finden solche Doppelungen blitzschnell. Gleiches gilt für unreflektierte ChatGPT-Passagen: Eine Studie zeigt, dass KI-Detektoren weder treffsicher noch frei von Fehlalarmen sind – insbesondere bei stark überarbeiteten Texten. Das bedeutet: Einfache Ersetz-Strategien lösen das Problem nicht, sondern verschieben es. Besser: eigene Formulierungen, eindeutige Quellenangaben und ein separat gespeichertes Prompt-Protokoll, falls Sie assistierende KI legal nutzen dürfen.


Strategien bei Zeitdruck und Umfangsproblemen

Zeitknappheit ist der Hauptgrund, warum das Thema Wie viel muss man bei einer Diplomarbeit schreiben? zur Belastung wird. Drei abgestufte Massnahmen helfen, ohne Qualitätseinbussen durchs Ziel zu kommen.

Priorisieren, straffen, delegieren: Ihr Rettungsplan

  1. Priorisieren – Kernkapitel (Theorie, Methode, Ergebnisse) zuerst finalisieren; Einleitung und Fazit lassen sich zuletzt besser anpassen.
  2. Straffen – Jeder Absatz benötigt eine Funktion: Theorie-Grundlage, Methodik-Detail, Ergebnisbeschreibung oder Diskussion. Alles andere in Fussnote oder Anhang.
  3. Delegieren – Statistische Auswertungen, Format-Feinschliff oder Literaturverwaltung lassen sich extern vergeben.
Mythos vs. Fakt 🧐
Mythos: „Ghostwriting ist nur komplett oder gar nicht möglich.“
Fakt: Viele Kunden lagern bei SwissWrite lediglich Statistik oder Lektorat aus – das reduziert Arbeitszeit, ohne den Eigenanteil zu schmälern.

SwissWrite-Coaching: professionelle Hilfe für Schweizer Studierende

Unser Sechs-Schritte-Coaching deckt den gesamten Umfangsprozess ab:

  1. Wegleitung analysieren
  2. Kapitelbudget festlegen
  3. Schreib-Sprint mit wöchentlichem Check-in
  4. Umfangskontrolle via Live-Dashboard
  5. Plagiats- & KI-Scan
  6. Kolloquiums-Vorbereitung

Besonders gefragt ist das „Teilmodul-Paket“: Sie schreiben Theorie und Diskussion, wir übernehmen Methodik, Statistik und Endlektorat. Ergebnis: Sie bleiben Autor, gewinnen aber rund die Hälfte der Schreibzeit zurück.


FAQ

Mindest- und Maximalumfang auf einen Blick

Die meisten Schweizer Wegleitungen nennen eine Bandbreite (z. B. 35–50 Seiten). Eine Abweichung von rund zehn Prozent nach oben oder unten wird oft toleriert, sofern Layout und Inhalt stimmig sind.

Wie viele Quellen pro Seite sind sinnvoll?

Eine feste Quote existiert nicht. Entscheidend ist, dass jede zentrale Aussage belegt ist und Sie Eigenleistung klar erkennbar machen. Eine dichte Theoriesektion kann mehrere Quellen pro Absatz erfordern; im Ergebnisteil genügt mitunter eine.

Bestehen mit weniger Seiten – geht das?

Ja, sofern Sie nachweisen, dass alle Lernziele erfüllt sind. Einige Fachhochschulen honorieren prägnante Arbeiten ausdrücklich, wenn Methodik und Diskussion qualitativ hochwertig bleiben.

Hilft ein Anhang, die Seitenzahl zu senken?

Definitiv. Rohdaten, Interviewtranskripte oder ausführliche Tabellen gehören in den Anhang. Achten Sie auf klare Verweise im Haupttext, damit Gutachter die Belege schnell finden.

Erfahrungen mit Swisswrite

Was unsere Kunden sagen

J. W. Berufstätiger Student

Durch meine zeitliche Überlastung (Beruf und 2 Kinder) habe ich meine Gliederung plus zwei Kapitel an die Agentur abgegeben. Passt nahtlos zu meinem eigenen Schreibstil und erfüllt exakt die Wegleitung meiner Schule. Ich kann den Service nur weiterempfehlen.

Anonym Berufstätige Studentin

Konnte wegen Schichtdienst die Arbeit (Diplomarbeit HF FaGe) nicht fertigstellen. SwissWrite stellte einen Autor, der mein Manuskript fertigschrieb, meinen Teil lektorierte und alles gemäss Wegleitung formatierte. Abgabe pünktlich geschafft, danke für die tolle Unterstützung :)

Sara Berufstätige Studentin

Ich brauchte für meine CAS-Arbeit ein sauberes Forschungs­design (es ging um eine Analyse in meinem Unternehmen), durfte aber gegenüber meinem Arbeitgeber nichts durchsickern lassen, dass ich mir externe Hilfe hole. Die Agentur stellte mir diskret einen Autor mit langjähriger Forschungserfahrung zur Seite, der in zwei Tagen ein Konzept entwickelte, das meine Begleitexpertin ausdrücklich lobte. Daten, Name und Firma blieben unter Verschluss

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