Wie viele Stunden pro Tag sollte man für die Doktorarbeit einplanen?

✨ Das Wichtigste in Kürze

1️⃣ Die Promotion erfordert deutlich mehr als eine klassische 40-Stunden-Woche: Internationale Studien zeigen Spannen von 45 bis über 60 Wochenstunden, in Laborphasen sogar 12+ Stunden pro Tag, während ruhigere Lese- oder Analysephasen teils nur fünf bis sechs Stunden benötigen.

2️⃣ Entscheidend ist kein fixer Tageswert, sondern ein Wellenprofil aus intensiven Blocktagen und ruhigeren Schreibslots – beeinflusst durch Fachrichtung, Projektphase, Laborzeiten und institutionelle Erwartungen wie die in der Schweiz üblichen 80–100 % Forschungsanteile.

3️⃣ Teilzeitmodelle bieten nur scheinbare Entlastung: Obwohl 60–70 %-Verträge weniger Lehrpflichten bedeuten, bleibt der dissertationsbezogene Mehraufwand hoch, sodass effektive Tageszeiten ebenfalls schnell 8–10 Stunden erreichen; berufsbegleitend sind oft nur Abend- und Wochenendblöcke realisierbar.

4️⃣ Produktive Promotionstage entstehen durch konzentrierte Fokusblöcke, strukturierte Tools und regelmässige Pufferräume für Korrekturen. Fehlannahmen wie starre 8-Stunden-Routinen oder fehlende Priorisierung führen nachweislich zu Zeitverlust, Stress und erhöhtem Burnout-Risiko (in Europa berichten bis zu 40 % der Doktorierenden von starker psychischer Belastung).

5️⃣ Wer Ressourcen realistisch plant, unterstützende Services nutzt und konsequent Regeneration einplant, erreicht verlässliche Tagesstrukturen und verbessert gleichzeitig Output, Gesundheit und Abschlusswahrscheinlichkeit.

Für die Praxis bedeutet das: Die Frage nach den „richtigen“ Stunden pro Tag ist weniger entscheidend als adaptive Zeitbudgets, die sich an Projektphase und Energie orientieren. Klare Fokusblöcke, realistische Pufferzeiten und professionelle Entlastung machen die Promotionsroutine langfristig tragfähig.

Fragen? Einfach anrufen!

Maximilian Fuchs, M. Sc.

Für Fragen rund um Ihr akademisches Projekt steht unser telefonischer Kontakt kostenfrei zur Verfügung.

Inhaltsverzeichnis

Der Schritt von der Masterarbeit zur Promotion führt fast immer in ein neues Zeitregime: Plötzlich reicht das klassische „9-to-5“ selten aus, gleichzeitig warnen Betreuer und erfahrene Doktoranden vor ausufernden Nächten im Labor oder einsamen Wochenenden vor dem Bildschirm. Die Frage „Wie viele Stunden pro Tag sollte man für die Doktorarbeit einplanen?“ taucht deshalb in jeder Dissertations-Erstberatung von SwissWrite auf. Eine pauschale Antwort gibt es nicht – wohl aber Orientierungswerte, die sich aus internationalen Befragungen, Schweizer Anstellungsmodellen und langjähriger Praxiserfahrung ableiten lassen.


Durchschnittliche tägliche Arbeitszeit in der Promotion

Studien- und Erfahrungswerte: von knapp fünf bis über zwölf Stunden verstehen

Mehrere gross angelegte Umfragen zeigen, dass Doktorierende weltweit deutlich mehr als eine klassische Vollzeitstelle investieren. Eine Nature-Studie befragte junge Wissenschaftler aus verschiedenen Disziplinen und fand heraus, dass mehr als ein Drittel regelmässig über 60 Arbeitsstunden pro Woche meldet – das entspricht zwölf Stunden pro Werktag. Andere Erhebungen an nordamerikanischen Universitäten liegen mit Durchschnittswerten um die 45–55 Wochenstunden etwas tiefer, bestätigen aber den Trend zur längeren Arbeitswoche.

Unsere Beobachtung aus über einem Jahrzehnt Ghostwriting- und Coaching-Praxis: Die Spannbreite ist enorm. Doktoranden in den Geisteswissenschaften berichten an ruhigen Lesetagen von fünf bis sechs konzentrierten Stunden, während Laborteams in den Lebenswissenschaften während heikler Messreihen auch mal vierzehn Stunden oder mehr ansetzen. Entscheidend ist zu verstehen, dass „Durchschnitt“ selten den Alltag widerspiegelt – stattdessen wechseln Phasen intensiver Feld- oder Labortätigkeit mit ruhigeren Lese- und Analyseblöcken.

Vollzeit- vs. Teilzeit-Doktorat: tägliche Stunden im Vergleich

Wer eine Anstellung auf 100 % Doktorandenstelle erhält, muss in der Regel Lehre, Projektarbeit und eigene Forschung unter einen Hut bringen. Die betriebliche Arbeitszeit – oft zwischen 40 und 42 Wochenstunden – deckt nur einen Teil der Promotionsaufgaben ab; Literaturrecherche, Paper-Vorbereitung oder Konferenzbeiträge rutschen in Randzeiten. Daraus ergibt sich für Vollzeitpromovierende häufig ein effektiver Tagesaufwand von neun bis elf Stunden.

Anders sieht es bei Teilzeitmodellen aus, wie sie an vielen Schweizer Hochschulen üblich sind: Verträge mit 60 % oder 70 % Pensum reduzieren zwar die institutionellen Pflichten, ändern aber wenig an den Anforderungen der Dissertation selbst. Teilzeit-Doktorierende müssen daher ausserhalb der bezahlten Stunden nochmals zusätzlichen Eigenaufwand einplanen, wodurch die tägliche Nettoarbeitszeit ebenfalls schnell über acht Stunden steigt.

Durchschnittliche Tagesstunden für verschiedene Doktoratsmodelle
Vertragsform Typischer offizieller Stellen­prozentsatz Erwartete Tagesstunden für die Doktorarbeit*
Vollzeit-Doktorat 80–100 % ca. 9–11 h
Teilzeit-Doktorat 60–70 % ca. 8–10 h
Berufsbegleitendes externes Doktorat 20–40 % stark variabel, häufig Abend- und Wochenend-Sessions

*Durchschnittswerte aus Beratungsgesprächen bei SwissWrite; individuelle Unterschiede möglich.

Schweizer Vertragsmodelle und Erwartungshaltungen an Universitäten

Seit der Reform des Schweizerischen Nationalfonds (SNF) gelten flexible Regeln: Für vom SNF finanzierte Projekte gibt es keine fixe Protected Time mehr, der Fonds erwartet aber, dass Doktorierende zwischen 80 % und 100 % einer Vollzeitstelle für Forschung reservieren, um in vier Jahren abzuschliessen. Einzelne Universitäten konkretisieren diese Vorgabe: Neue Richtlinien sehen einen Standard-Beschäftigungsgrad von 80 % vor und schreiben vor, dass mindestens 3,5 Arbeitstage pro Woche – also etwa 70 % der Arbeitszeit – ausschliesslich der Promotion dienen müssen.

Für Assistierende mit niedrigeren Pensen gelten abgestufte Regelungen: Liegt das Pensum unter 60 %, sind mindestens 1,5 Arbeitstage pro Woche zwingend für eigene Forschung freizuhalten. Diese geschützten Zeiten erscheinen auf dem Papier grosszügig, doch die Praxis zeigt, dass Lehr- und Administrativaufgaben oft in die Forschungszeit hineinragen. Wer seinen Tag realistisch plant, kalkuliert deshalb bewusst Reservefenster am frühen Morgen oder späten Abend ein.

Tabelle zur durchschnittlichen täglichen Arbeitszeit in der Promotion mit drei Modellen: Vollzeit-Doktorat (80–100 %, ca. 7–9 Stunden täglich), Teilzeit-Doktorat (60–70 %, ca. 4–6 Stunden täglich) und berufsbegleitendes externes Doktorat (20–40 %, stark variabel mit Abend- und Wochenendsessions).
🛈 Info-Box: Schnelltest für Ihren persönlichen Stundenbedarf
  • 1️⃣ Wie hoch ist Ihr offizielles Anstellungspensum?
  • 2️⃣ Wie viele Lehr- oder Projektstunden sind vertraglich festgeschrieben?
  • 3️⃣ Welche Labor- oder Feldarbeiten erfordern fixe Präsenzzeiten?
  • 4️⃣ Wie gross ist Ihr Puffer für unvorhergesehene Korrekturschleifen?

💡 Praxis-Tipp: Addieren Sie zu jeder fixen Präsenzstunde mindestens eine zusätzliche Stunde für Literatur, Auswertung und Schreibarbeit – so vermeiden Sie die häufigste Falle unrealistischer Tagespläne.

⚠️ WICHTIG: Spielen Sie mit dem Gedanken, Ihre Doktorarbeit schreiben zu lassen?
Erfahren Sie auf unserer Hauptseite zu professioneller Unterstützung beim Doktorarbeit schreiben lassen, welche Vorteile eine Zusammenarbeit mit SwissWrite bietet, um den Schreibprozess zu erleichtern, Stress zu reduzieren und Ihnen mehr Sicherheit zu geben.

Faktoren, die den täglichen Zeitbedarf beeinflussen

Fachrichtung, Forschungsmethodik und Laborpflichten

Ob Sie nun in den Wirtschaftswissenschaften Datensätze modellieren oder im Reinraum Mikrostrukturen ätzen – das Fach prägt Ihr Stundenkonto stärker als jede To-do-Liste. Laborintensive Disziplinen setzen fixe Mess- und Inkubationsfenster, weshalb Promovierende dort häufiger Früh- oder Spätschichten übernehmen. Eine internationale Metaanalyse zeigt, dass fast drei Viertel aller Labor-Doktorierenden regelmässig mehr als vierzig Wochenstunden investieren und knapp die Hälfte ihre Work-Life-Balance als unbefriedigend einstuft.

In den Geistes- und Sozialwissenschaften sind die Präsenzzeiten flexibler, aber die Lese- und Auswertungsphasen können ähnlich lang werden. Unsere Erfahrung: Wer ethnografisch im Feld forscht, plant oft ganze Tagesetappen für Interviews und Transkription; Statistik-lastige Projekte wiederum verschlingen nach der Datenerhebung oft abendfüllende Sitzungen am Analyse-Tool.

Projektphase: Literaturreview, Datenerhebung, Schreib-Endspurt

Der Tagesbedarf schwankt zusätzlich je nach Abschnitt der Dissertation:

Zeitmuster je nach Projektphase
Projektphase Typische Hauptaufgabe Zeitmuster Kommentar aus der Praxis
Literaturreview Recherchieren & Exzerpieren 4 – 6 h fokussierte Leseslots Gefahr: ungebremstes „PDF-Sammeln“ ohne Synthese.
Methodendesign & Datenerhebung Experiment, Feld, Survey Blockweise 8 – 12 h inkl. Wege- & Rüstzeiten Oft fix getaktet, kaum verschiebbar.
Auswertung & Interpretation Statistik, Codierung 3 – 5 h konzentrierte Analysen Rechenläufe lieber morgens einplanen; Fehlerkorrekturen dauern.
Schreib-Endspurt Kapitel fertigstellen, Formatierung 6 – 10 h, meist abends/weekend Höchstes Stressniveau, Deadline-Puffer entscheidend.

Der häufigste Trugschluss: Gleichmässige Tagesraten anzunehmen. Realistischer ist ein „Wellenprofil“, bei dem stille Schreibtage mit arbeitsintensiven Blockwochen wechseln.

Betreuungsstil, Ressourcen und Infrastruktur an Schweizer Hochschulen

Auch Soft-Faktoren wie der Führungsstil des Professors oder die Verfügbarkeit von Schreibplätzen beeinflussen, wie viele Stunden pro Tag man für die Doktorarbeit einplanen sollte. Beispiel Schreibzentren: Mehrere Schweizer Hochschulen bieten kostenlose 1-zu-1-Coachings, die nachweislich Schreibzeiten verkürzen. Die ETH-Bibliothek etwa ermöglicht über das Format „Book a Librarian“ individuelle Kurzberatungen zu Schreib- und Selbstorganisationsthemen. Wer dieses Angebot regelmässig nutzt, profitiert von deutlich effizienteren Kapitel-Meilensteinen.


Zeitmanagement für berufstätige Doktorierende

Die grösste Herausforderung unseres Kernsegments – Berufstätige mit 80 %- bis 100 %-Pensum – lautet: Zwei Vollzeitprojekte in denselben Kalender zu quetschen. Die Frage „Wie viele Stunden pro Tag sollte man für die Doktorarbeit einplanen?“ lässt sich hier nur beantworten, wenn das Wochen-Zeitbudget zuerst sauber aufgeschlüsselt wird.

Wochen-Zeitbudget zwischen 80 %-Job und Promotion realistisch kalkulieren

  1. Fixieren Sie Ihre unbeweglichen Job-Slots inklusive Pendelzeit.
  2. Addieren Sie familiäre Kernzeiten (Kinderbetreuung, Pflegeaufgaben).
  3. Prüfen Sie, an welchen Tagen drei- bis vierstündige Fokusfenster frei bleiben.

Unsere Praxis zeigt: Arbeitet jemand werktags voll, bleiben oft nur zwei Früh- oder Abendblöcke plus ein zusammenhängender Wochenendtag. Wer hier ohne Priorisierung startet, riskiert schnell 16-Stunden-Tage mit Burnout-Potenzial.

Tagesstruktur: Fokusblöcke, Mikro-Work-Slots und Abend-Sessions

Eine bewährte Taktik ist das Sandwich-Modell:

  • Morgenblock (06:30 – 08:30): 2 h konzentriertes Schreiben
  • Arbeitstag (09:00 – 17:30): Hauptjob
  • Mikro-Slot (12:30 – 12:50): Abstract skizzieren oder Quellen sortieren
  • Abendblock (20:00 – 22:00): Datenanalyse oder Literaturpflege

Gerade Mikro-Slots von unter dreissig Minuten wirken unscheinbar, summieren sich aber über die Woche zu einer ganzen Arbeitssitzung.

Puffer und Deadlines setzen, um Verzögerungen abzufangen

Wer seine Meilensteine nur am offiziellen Abgabetermin festmacht, unterschätzt Korrekturschleifen. Schweizer Förderinstitute kalkulieren daher bei Vier-Jahres-Projekten rund ein Viertel der gesamten Laufzeit für Überarbeitungen ein. Planen Sie also spätestens alle acht Wochen einen Review-Termin mit Ihrem Betreuer ein; jedes Verschieben kostet später überproportional mehr Abendstunden.


Produktivitätstechniken und Tools, die wirklich helfen

Pomodoro, Deep Work und Eisenhower im Promotionskontext

  • Pomodoro-Methode: 25-Minuten-Sprints plus 5-Minuten-Pause – ideal für Literaturannotationen. Untersuchungen zeigen eine Burnout-präventive Wirkung, weil die Technik feste Pausen verankert.
  • Deep Work: Zwei bis vier ungestörte Stunden für Hochkomplexes wie Theoriemodellierung.
  • Eisenhower-Matrix: Trennt „wichtig“ von „dringend“. Wer tägliche Aufgaben in dieses Raster einsortiert, vermeidet, dass E-Mails die Dissertation verdrängen.
💡 Praxis-Tipp

Setzen Sie einen physischen Timer und sperren Sie während des Pomodoro-Sprints alle Benachrichtigungen. Die Mehrheit unserer Kunden meldet, dass allein dieser Schritt den täglichen Schreib-Output sichtbar steigert.

Digitale Helfer: Reference-Manager, Projekt-Apps, Statistik-Software

  1. Zotero oder Citavi für saubere Quellenverwaltung.
  2. Trello oder Notion für Kapitel-Kanban-Boards; Time-Blocking lässt sich hier visuell abbilden.
  3. R, SPSS oder Stata für quantitative Analysen – ideal, wenn Sie Syntax-Skripte mehrfach nutzen.

Achten Sie darauf, alle Tools DSGVO-konform einzurichten, insbesondere wenn sensible Gesundheits- oder Finanzdaten verarbeitet werden.

Outsourcing von Routineaufgaben: Lektorat, Transkription, Datenanalyse

Viele Berufstätige unterschätzen den Zeitaufwand für Formalitäten. Ein qualitativ hochwertiges Lektorat spart nicht nur Abende, sondern reduziert das Risiko punktabzugsträchtiger Formfehler. Gleiches gilt für manuelle Transkriptionen: Selbst erprobte Softwarelösungen liefern nur Rohtexte, die nachbearbeitet werden müssen. SwissWrite übernimmt auf Wunsch diese Standardprozesse und liefert zusätzlich einen geprüften Plagiats- sowie KI-Report – eine Kombination, die Schweizer Hochschulen aktuell besonders stark nachfragen.

Effizienzgewinn durch Outsourcing bei SwissWrite
Aufgabe Eigenaufwand Aufwand mit SwissWrite-Support Gewinn
Literaturverwaltung auf Formatierung prüfen 6–8 h / Kapitel 0 h Rein textliche Fokuszeit für Argumentation
Interview-Transkription (60 min Audio) 4–6 h 0,5 h Review Abend für Familie bleibt frei
Statistische Robustheitschecks 3–5 h / Datensatz 1 h Briefing Weniger Fehlerstress, mehr Schreibraum
🛠️ Do’s & Don’ts im Zeitmanagement
  • Do
    • Realistische Tagesziele je nach Projektphase setzen
    • Fokusblöcke kalendern und als „busy“ markieren
    • Mini-Deadlines mit Puffer einbauen
    • Regeneration als Pflichttermin eintragen
  • Don’t
    • Starre 8-Stunden-Pläne
    • Spontan „wenn Zeit ist“ an der Diss arbeiten
    • Nur auf Endabgabe zielen
    • Pausen opfern, um „Produktivität“ zu zeigen

Work-Life-Balance und mentale Gesundheit sichern

Warnsignale für Überlastung und Burnout erkennen

Wer täglich prüft, wie viele Stunden pro Tag man für die Doktorarbeit einplanen will, gerät leicht in einen Modus permanenter Selbstoptimierung. Internationale Befragungen zeigen allerdings, dass fast die Hälfte aller Doktorierenden Anzeichen psychischer Belastung meldet – von Schlafstörungen bis hin zu depressiven Symptomen. Eine europaweite Initiative von Eurodoc berichtet, dass rund 40 % der Befragten sich «unter ständigem Druck» fühlen und mehr als jede dritte Person Phasen starker Niedergeschlagenheit erlebt. Eine niederländische Querschnittsstudie bestätigt, dass über vier von zehn Promovierenden ein erhöhtes Risiko für klinisch relevante Belastungsstörungen haben.

Daraus leiten sich klare Frühwarn­indikatoren ab:

  • andauernde Erschöpfung trotz ausreichend Schlaf
  • zunehmende Zynismus-Gedanken («Mein Thema interessiert niemanden»)
  • häufige Kopf- und Rückenschmerzen ohne medizinische Ursache
  • merklich sinkende Freude an früheren Hobbys
  • Gedanken ans Abbrechen oder Fluchtphantasien

Regeneration durch Sport, Schlaf und Micro-Breaks planen

Eine Promotionswoche ohne Erholungsfenster ist langfristig unhaltbar. SwissWrite empfiehlt seinen Kunden, jede Zeiteinheit, die sie in einen Konzentrationsblock investieren, mit einem definierten Erholungs­gegenstück zu koppeln:

Arbeitsblock und Regenerations­gegenstück
Arbeitsblock Regenerations­gegenstück Beispiel
2-h-Literatur-Sprint 15-min-Spaziergang Tageslicht tanken
4-h-Laborturnus 30-min-Sport Kurze Joggingrunde
Abend-Schreibsession 20-min-Atemroutine Box-Breathing

Mini-Pausen von unter fünf Minuten – etwa Aufstehen, Fenster öffnen, zwei Dehnübungen – senken nachweislich die muskuläre Grundspannung und fördern die kognitive Leistungsfähigkeit.

Unterstützungssysteme: Familie, Peers, Coaching und Supervision

Schweizer Hochschulen stellen vielfältige Hilfsangebote bereit. Die psychologische Beratungsstelle von ETH/UZH bietet für Studierende und Doktorierende kostenlose Einzel- und Gruppengespräche an. Viele Fakultäten unterhalten Buddy-Programme, in denen erfahrene Promovierende Neulinge begleiten.

Tipp aus der Praxis: Binden Sie mindestens einen Freund oder Familien­angehörigen als „Accountability-Partner“ ein. Wer wöchentlich seinen Fortschritt kommuniziert, zeigt seltener Abbruchgedanken – ein Effekt, den wir in der SwissWrite-Coachingdatenbank regelmässig beobachten.


Professionelle Unterstützungsmöglichkeiten in der Schweiz

Universitäre Graduiertenprogramme und Schreibberatungen

Statt einsamer Nachtschichten kann gezielte Förderung Zeit ersparen. Zu den beliebtesten Angeboten zählen:

Ghostwriting & Coaching: rechtliche Rahmenbedingungen und Qualitätskriterien

Ghostwriting ist in der Schweiz nicht verboten. Wer Dienstleistungen in Anspruch nimmt, sollte darauf achten, dass:

  1. alle Texte von inländischen Fachautoren erstellt werden,
  2. die Agentur Schweizer Datenschutzstandards einhält,
  3. Plagiats- und KI-Berichte transparent ausgewiesen sind.

SwissWrite als diskreter Partner für Zeit- und Methodenentlastung

SwissWrite kombiniert lokale Fachautoren mit strikter Vertraulichkeit. Berufstätige Doktoranden profitieren insbesondere von:

  • abend- und wochenend­bereiten Ansprechpartnern,
  • statistischer Komplettbetreuung in R, SPSS oder Stata,
  • klar strukturierten Meilensteinen inkl. Kolloquiums­vorbereitung,
  • einem Netzwerk aus Hunderten Experten – von qualitativer Inhaltsanalyse bis Bioinformatik.

Unsere Kunden lagern vor allem Routine­aufgaben (Transkription, Formatierung, Literatur) aus und gewinnen so wertvolle Fokusstunden für Theorie und Argumentation.


Häufige Zeitplan-Fehler und Best-Practice-Checkliste

Unrealistische Tagesziele und ihre Folgen vermeiden

Viele Promovierende setzen fixe Stundenvorgaben („Heute 10 Seiten oder 8 Stunden“). Wird das Ziel verfehlt, entsteht Frust – die darauffolgende Prokrastination kostet noch mehr Zeit. Besser: variable Output-Ziele («Abschnitt X grob skizzieren») gekoppelt an realisierbare Stundenblöcke.

Prokrastination von produktiven Pausen unterscheiden

Ein kurzer Spaziergang erhöht den Blutfluss und verbessert die Erinnerung. Endloses Scrollen in sozialen Medien hingegen erzeugt kognitive Zersplitterung. Ein einfacher Test: Fühlen Sie sich nach der Pause wacher und fokussierter? Falls nein, war es Prokrastination.

Kontinuierliche Fortschrittskontrolle mit Meilensteinen etablieren

Nutzen Sie ein Kanban-Board oder unsere SwissWrite-Meilensteinvorlage mit vier Kernphasen:
1 Disposition → 2 Daten­sammlung → 3 Analyse → 4 Finalisierung.
Jede Phase erhält eine «Definition of Done», etwa «alle Zitationen im gewünschten Stil umgesetzt». So erkennen Sie Engpässe früh und können gezielt Zuarbeit (z. B. Lektorat) einkaufen.


FAQ

Wie viele Stunden pro Tag sollte man für die Doktorarbeit einplanen, wenn man Vollzeit angestellt ist?

Planen Sie drei bis vier Fokus­stunden an zwei Werktagen plus einen längeren Block am Wochenende ein. Entscheidend ist die Konstanz, nicht die absolute Tageszahl.

Kann ich Ghostwriting legal für meine Dissertation nutzen?

Ja, sofern die erstellten Texte als Vorlage dienen und Sie die End­verantwortung behalten. Achten Sie auf Schweizer Datenschutz und Plagiats­reports.

Welche Software spart am meisten Zeit bei der Literaturverwaltung?

Ein Referenzmanager wie Zotero oder Citavi, weil er Zitate automatisch in den geforderten Stil formatiert und Duplikate erkennt.

Wie erkenne ich beginnenden Burnout?

Typische Hinweise sind anhaltende Müdigkeit, Zynismus und ein drastischer Leistungs­einbruch. Holen Sie frühzeitig psychologische Beratung oder Supervision.

Wie priorisiere ich Aufgaben, wenn alles wichtig wirkt?

Setzen Sie die Eisenhower-Matrix ein: Erst «wichtig + dringend», dann «wichtig + nicht dringend». Routinefälle «nicht wichtig + dringend» können delegiert werden.

Erfahrungen mit Swisswrite

Was unsere Kunden sagen

J. W. Berufstätiger Student

Durch meine zeitliche Überlastung (Beruf und 2 Kinder) habe ich meine Gliederung plus zwei Kapitel an die Agentur abgegeben. Passt nahtlos zu meinem eigenen Schreibstil und erfüllt exakt die Wegleitung meiner Schule. Ich kann den Service nur weiterempfehlen.

Anonym Berufstätige Studentin

Konnte wegen Schichtdienst die Arbeit (Diplomarbeit HF FaGe) nicht fertigstellen. SwissWrite stellte einen Autor, der mein Manuskript fertigschrieb, meinen Teil lektorierte und alles gemäss Wegleitung formatierte. Abgabe pünktlich geschafft, danke für die tolle Unterstützung :)

Sara Berufstätige Studentin

Ich brauchte für meine CAS-Arbeit ein sauberes Forschungs­design (es ging um eine Analyse in meinem Unternehmen), durfte aber gegenüber meinem Arbeitgeber nichts durchsickern lassen, dass ich mir externe Hilfe hole. Die Agentur stellte mir diskret einen Autor mit langjähriger Forschungserfahrung zur Seite, der in zwei Tagen ein Konzept entwickelte, das meine Begleitexpertin ausdrücklich lobte. Daten, Name und Firma blieben unter Verschluss

Fragen? Rufen Sie uns einfach an:

+41 76 479 86 52

Nutzen Sie jetzt die Unterstützung unserer Fachautoren und profitieren Sie von langjähriger Expertise.